Wenn man sich das so auf der Landkarte anschaut,dann möchte man meinen,dass das eine öde Ecke ist. Zufällig,auf dem Weg nach Paris machten wir einen Abstecher durch die Hügel und Berge der Region nordwestlich von Strassburg und wir waren überrascht von dem,was wir da zu sehen bekamen.Von der Autobahn Strassburg - Metz fuhren wir ab und folgten dem Fuss namens Zorn, auf einer Strasse,die uns in die nördlichen Berge der Vogesen führte.Fast parallel zum Fluß hat man den Canal de la Marne au Rhin angelegt,der zu Zeiten der Kohlewirtschaft und der industriellen Erschließung des Landes eine wichtige Verkehrsstrasse war.Heute dient er dem Tourismus und es fahren die Freizeitkapitäne mit ihren Hausbooten hier spazieren.Interessant ist das Schiffshebewerk in Saint-Louis/Arzviller,wo man die Boote in einem Trog auf Schienen ca 50 Höhenmeter auf oder ab bewegen kann(siehe Foto oben).Diese Stelle ist ein Ausflugsziel für Jung und Alt und es gibt hier einen Freizeitpark mit Sommerrodelbahn und eine Glasbläserei mit Restaurant.Die Strassen in den nördlichen Vogesen sind sehr gefragt bei Motorrad-freunden,die am Wochenende hier um die Kurven röhren.Aber man findet als Wanderer oder Radfahrer sicher den einen oder anderen stillen Platz zum Ausruhen.Herrlich ruhig auf den Strassen ist es hier während der Woche, ausserhalb der Ferienzeit.Hier gibt es viele kleine Städtchen,mit kleinen Gasthäusern,wo man einen guten Wein und einen schmackhaften Flammkuchen bekommt.Ich denke,es lohnt sich,einen kleinen Umweg durch die nördlichen Vogesen zu machen.
Glaskitsch,alles handgemacht und mundgeblasen.
Man könnte denken,die Hasen haben eine weite Reise hinter sich(aus Asien)aber man versicherte,dass man hier auch so etwas machen kann.
Ei,da musch net uf Murano fahre.

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