soeben fertig:Ohne Titel .Betrachtungen von allen vier Seiten.





Seit vielen Jahren wohnt der Helmipöllö nun schon in seiner Baumhöhle in der alten Eiche Nummer 7.Er war mit seiner Wohnsituation immer sehr zufrieden,denn es war hier so ruhig und gemütlich.Doch seit ein paar Wochen ist es nicht mehr so.Es scheinen neue Leute in die alte Eiche eingezogen zu sein.Die rattern und bohren den lieben,langen Tag und der Helmi kann kaum schlafen.Er braucht den Schlaf am Tag,denn Nachts muss er ja auf die Jagd gehen und da muss er sehr konzentriert sein,sonst kann es zu unangenehmen Situationen kommen.(Wie an anderer Stelle berichtet)Er hat schon mehrmals gegen die Wand geklopft,aber das hat nichts genützt.Aufgebracht und wütend sucht er den Revierförster auf ,der für diesen Baum zuständig ist und beschwert sich heftig.“Unverschämtheit,bodenlose Frechheit,wie kann man nur…usw!““Jaaaa“ sagt der Förster,“alte Eiche Nummer 7,da ist jetzt der Holzwurm eingezogen und der bohrt nun mal.Da können wir jetzt nichts machen.Wenn ein Geräusch neu ist,dann stört es eine Weile.Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.Sei geduldig!“Nein!! Der Helmipöllö will nicht geduldig sein-der Helmipöllö will sich nicht gewöhnen-der Helmipöllö will,daß da etwas passiert und zwar sofort !“Jaa“ sagt der Förster „im Moment kann ich da nichts für dich tun.Der Nächste bitte“.Der Helmipöllö ist empört „Das ist doch eine Frechheit,ein Skandal,ich kündige auf der Stelle!So kann man doch mit mir nicht umgehen!“und verlässt unter Protest das Büro des Försters.Er läuft auf der Stelle zu seinem guten Bekannten,dem Makler Wendehals und der hat auch schon gleich eine sehr günstig gelegene Höhle für ihn.In einer alten Fichte am Rand der Lichtung ist gerade etwas frei geworden und da ist es auch viel billiger als in der Eiche. Die paar Sachen,die der Kauz besitzt sind schnell gepackt und eine halbe Stunde später liegt der Helmipöllö schon in der neuen Höhle und ruht sich aus für die Jagd.Mein Gott,war das ein Stress heute!Aber nun ist es ja überstanden und die neue Höhle kommt ihm auch viel gemütlicher vor als die Alte.Die Sonne scheint und der Helmi schläft und träumt von einer dicken Maus,die er sich heute Nacht zur Feier des Tages schnappen will. Die Jagd war erfolgreich und als der Morgen kam und der Kauuz es sich wieder in seiner Höhle gemütlich machen wollte,vernahm er ein aufdringliches Knirschen und Reiben,das wohl aus dem Gebälk seiner Fichte kommen musste.Das war ja noch schlimmer,als das Bohren des Holzwurms und es dauerte den ganze Tag lang.Vielleicht wird es morgen besser,dachte der Helmipöllö,aber am anderen Tag war es eher noch schlimmer.Der Helmi war außer sich vor Wut und er stellte den Makler Wendehals zur Rede.“Was hast du mir denn da für eine Bude angedreht?Da ist es ja noch lauter und unangenehmer als in meiner alten Höhle!Betruuug!!!“Der Wendehals versuchte ihn zu beruhigen „Aber ich hatte dir doch gesagt,daß die Fichte abgestorben ist und somit ganz ruhig sei.Vielleicht vergaß ich zu erwähnen,daß bereits vor dir eine Kolonie Borkenkäfer da eingezogen ist.Versuch dich doch mit denen zu einigen,daß sie nur ihre Gänge graben,wenn du nachts auf der Jagd bist“.Die alte Höhle gekündigt,an die neue Höhle mit langfristigem Mietvertrag jetzt gebunden-Da bekam der Helmipöllö ganz plötzlich einen Weinkrampf und konnte nicht beruhigt werden.
Die Moral von der Geschichte:Kündige nie im Affekt ,denk lieber zweimal nach,sonst kann’s passieren,daß du vom Regen in die Traufe gerätst!


Als der Helmipöllö aufwacht,verspürt er einen unerträglichen Hunger.Ein Rumpeln,ein Knurren, ein Schmerz in seinem Bauch.Ungewaschen und unrasiert eilt er zum Ausflugsloch seiner Baumhöhle ,denn es erscheint ihm dringend,er muss schnellstens etwas zum Essen erjagen, sofort !Draußen ist Nacht ,aber nicht mehr lange,ein Hahn hat schon gekräht.Er schwingt sich in die Luft und die Jagd beginnt.Er sieht es schon vor sich - das leckere Opfer am Waldboden.Vielleicht erwischt er eine mittelgroße,zarte Ratte oder eine etwas fettere Maus oder vielleicht einen Maulwurf oder,oder,oder…er ist ganz besessen von der Vorstellung von einer tollen Mahlzeit.Doch jetzt ist er schon dreimal erfolglos um die Waldeck geflogen und der Hunger hat um Dimensionen zugenommen.Inzwischen würde er sich mit einem Frosch oder einer Kröte begnügen,wenn es nur etwas zu essen wäre.
Der Helmipöllö startet zur vierten Runde,da sieht er am Boden etwas kleines braungraues liegen -vielleicht eine Haselmaus oder eine Eidechse.Er fährt die Krallen aus und macht sich zum Zupacken bereit - das Opfer bewegt sich nicht-auf leisen Schwingen -Sturzflug -und ZACK - steht der Helmipöllö bis zum Knöchel in der Hinterlassenschaft vom Waldi - dem Zeug,das Waldis Frauchen immer in die rote Plastiktüte einsammelt - aber heut war Herrchen dran mit Gassigehen.So ein Pech.Total stinksauer und besch…mutzt entfernt sich der Kauz vom erträumten Festessen und eilt in seine Höhle zum Saubermachen.Der Gestank ist fürchterlich und wird den Helmi sicherlich noch ein paar Tage an diesen Misserfolg erinnern,denn Fenster zum Lüften hat die Höhle nicht.
Die Moral von der Geschichte:Wenn du vor lauter Gier nicht genau hinschaust, dann kannst du leicht mal in der Kacke landen.


Dem Helmipöllö war es zu fad,immer nur in der Nacht herum zu fliegen und Mäuse zu jagen.Er wollte auch,wie die anderen Raubvögel,der Falke,der Bussard oder der rote Milan am Tag auf die Jagd gehen. Also kroch er aus seiner dunklen Baumhöhle ans helle Tageslicht,breitete seine Flügel aus und flatterte davon.Er hatte jedoch nicht bedacht,das seine empfindlichen Augen beim Sonnenlicht zu sehr geblendet sein könnten und so konnte er nicht richtig kontrollieren,wohin er flog.Ein Kirchturm stand im Weg. Der Helmipöllö knallte in vollem Karacho dagegen und stürzte ab.Völlig benommen und leicht verletzt lag er auf dem Boden am Fuße des Turms und berappelte sich mühsam.Als er wieder zu sich kam,stand ein kleines Vögelchen vor ihm und fragte:“Was ist passiert?Hast du dir wehgetan?Kann ich dir irgendwie helfen?“Heldenhaft sprang der Helmipöllö auf und rief,den Schmerz ignorierend:“Nix passiert!Alles wunderbar!“.Er wollte das kleine Vögelchen so richtig beeindrucken,denn er hatte sich in seinem Schockzustand gewissermaßen schockverliebt.Die Kleine war ja so freundlich,so niedlich und so bunt und er war sich sicher,noch nie etwas Schöneres,Bunteres gesehen zu haben.Da ihn aber das Sonnenlicht so sehr blendete,daß es seinen Augen weh tat,wollte er jetzt aber so schnell wie möglich wieder in seine Baumhöhle verschwinden,auch wenn er noch so gerne bei diesem kleinen,süßen .bunten Wesen geblieben wäre.Er verabschiedete sich,nicht ohne vorher noch gefragt zu haben, ob die Kleine wohl heute Abend für ein Rendezvous am Waldrand für ihn Zeit habe.“Natürlich“ sagte die Kleine „Ich würde mich sehr freuen,dich wieder zu sehen!“. Als die Sonne unter ging,wartete der Helmipöllö am Waldrand auf das kleine ,bunte Vögelchen und er wartete nicht vergebens.Gut gelaunt kam die Kleine angeflattert.-Doch-was war denn da passiert?Der Helmipöllö sah da so ein kleines graues Ding auf sich zufliegen und er wusste nicht ob es eine Sinnestäuschung war.Hatte er sich denn so sehr geirrt?Seine Herzensdame war doch heute Morgen noch so viel bunter.Mit so einer grauen Maus hatte er nicht gerechnet.Mit so einer wollte er nichts zu tun haben.“Schön,daß du gekommen bist,aber ich muss leider noch einen wichtigen Termin wahrnehmen.Ich ruf dich wieder an.Auf Wiedersehen!“ und er flog auf leisen Schwingen davon. Eigentlich war er ja schon mit der Tochter der Eule vom Nachbarbaum verlobt und die hatte bei genauerer Betrachtung viel schönere Grautöne im Gefieder.Auch leuchteten ihre Augen in der Dunkelheit so hell wie die Sterne und ihre Stimme…… und,und,und!Er verstand sich auf einmal selbst nicht mehr.Wie konnte er nur…???
Moral von der Geschichte:Nachts sind nicht nur alle Katzen grau - sondern auch manch bunter Vogel!

ohne zu wissen,daß es Helmipöllös gibt und wie sie in Wirklichkeit aussehen,habe ich vor etwa 10 Jahren einen aus Gips hergestellt.Mir scheint dieses Exemplar von einem solchen Wesen recht gelungen ,jedoch glaube ich,zu wissen,daß ein echter Helmipöllö sich niemals dazu hinreißen ließe,gelbe Schuhe zu tragen. Entschuldigung!!!
Der Helmipöllö beschwerte sich beim lieben Gott:“ Du hast mich als einen nachtaktiven Vogel erschaffen.Ich möchte aber nachts lieber schlafen,wie alle meine Freunde,der Wiedehopf,der Wendehals und der Kukuk.Die können sich am Sonnenlicht erfreuen und die herrlichen Farben der Welt bewundern.Ich aber muss tagsüber in meiner dunklen Höhle schlafen und darf dann erst in finsterer Nacht meine Geschäfte erledigen.Das finde ich sehr ungerecht!“ Der liebe Gott war etwas irritiert,weil er ja glaubte,alles gut gemacht zu haben und so steht es ja auch in der Bibel.Er überlegte eine Weile und gab dem Unzufriedenen seine göttliche Antwort:“ Ich versteh das alles nicht.Wenn alle nachtaktiven Lebewesen so unzufrieden wären,wie du und lieber tagaktiv sein wollten,dann wär ja tagsüber der Teufel los und an jeder Ecke ein Getöse und Gerammel,sodaß niemand seine Arbeit gescheit machen kann.Deswegen habe ich die Nacht extra für dich und deinesgleichen freigehalten und hatte gemeint,etwas Gutes für euch zu tun.Ich verstehe deine Unzufriedenheit überhaupt nicht.Weil mich dein Gemecker sehr verärgert,richte ich es ab sofort so ein,daß in Finnland das halbe Jahr Dunkelheit herrscht.Da können sich deine Freunde bei dir bedanken,du undankbarer Wicht!“. Und so geschah es und es führte dazu,daß Mensch und Tier in Finnland und Umgebung ein langes halbes Jahr im Dunklen sitzen müssen,weil der Helmipöllö aufgemuckt hat gegen die göttliche Schöpfung.
Moral von der Geschichte:MAN KANN JA AUCH MAL DIE KLAPPE HALTEN!


Helmipöllö Nr.1 (nach Oiva TOIKKA)
es soll ein Helmipöllö sein,der,die,das hier mit diesem Bild dargestellt ist.Wer nicht weiß,was ein Helmipöllö ist,der kann das ja mal googeln,oder es mir einfach glauben. Es ist das finnische Wort für eine Eule - genauer gesagt,für einen nachtaktiven Raufußkauz.Eine finnische Glashütte,die sich der Kunst verschrieben hat,stellt seit einiger Zeit diese Glaskäuze in verschiedenen Farben und Formen her und hat damit einen überschaubaren Erfolg,denn diese Glasobjekte sind bei Sammlern sehr beliebt und werden deswegen oft zu hohen Preisen angeboten.Ich weiß nicht,wo ich den ersten Helmipöllö gesehen habe,aber die Idee ,selbst eine Helmipöllö-Produktion zu starten ,hat mich seitdem beschäftigt. Und somit beginnt hier die Helmipöllö-Show von Jürgen W.E.
Helmipöllö Nr2
Bei „Bares für Rares „hab ich den Helmipöllö zum ersten Mal gesehen.— Das kam soeben als Wiederholung im TV.
Der Watzmann ruft:“Jürgen,besteig mich!Erwandere mich!Erobere meinen schneebedeckten Gipfel!“ Ich lass ihn rufen ,stelle mich taub und folge dem Bergführer Michael,der für mich und ähnlich Beschaffene einen Spaziergang der Kategorie 0,5 geplant hatte.Wir lassen den kalt-weißen Watz links liegen und schreiten mit unseren Sneakers,völlig unbergfreakig ,auf ebenem Weg ,an vielen,von der Kurverwaltung aufgestellten Ruhebänken vorbei wacker voran.Den Weg als unser Ziel betrachtend ist mir jeder Schritt ein kleiner Sieg über den inneren Schweinehund.Ja,ich musste feststellen,das das Laufen hier in der Höhe von Berchtesgaden eine andere, forderndere Betätigung ist,als das sanfte Dahingleiten mit dem e-bike auf der Münchner Schotterebene.
Es wäre übertrieben,von Blut,Schweiß und Tränen zu sprechen doch so ganz federnd sind meine Schritte nicht-ein Wenig Schweiß fließt schon und nach einer Weile tun auch schon die Beine weh,aber das herrliche Wetter und das einzigartige Panorama der Watzmann-Gruppe entschädigen für die Mühen.
Ich habe auf diesem Marsch,am Berg vorbei ,viele Fotos vom Watzmann gemacht und möchte damit an die Bilderserie von Hokusai über den Fuji erinnern, denn der Watzmann ist eben so sehr ein Charakterberg,der nicht nur auf Milchpackungen eine gute Figur macht. M
wer erinnert sich noch an die „Queen of Soul“ ,Aretha Franklin?Das sie eine einzigartige Sängerin war ist unbestritten und das Lied :“Spanish Haarlem“ ist für mich eines ihrer einprägsamsten.Es fiel mir wieder ein., als ich dabei war,dieses Bild zu machen.Der originale Text spricht zwar von „eyes as black as coal“,aber sonst passt es schon.
There‘s a rose in black at Spanish Harlem A rose in black at Spanish Harlem. It is a special one It never sees the sun. I only comes up when the moon is on the run and all the stars are gleaming. It‘s growing in the street. Right up through the concrete. But softly and dreamy.

There’s a rose in black in Spanish Harlem. A rose is black in Spanish Harlem. With eyes as black as coal That look down in his soul. It starts a fire there and then he loses control I‘m gonna bag his pardon. He‘s going to pick that rose and watch her as she grows in his garden .
Beim Betrachten meines Bildes ,hör dir das Lied von Aretha Franklin an und erinnere dich an Aretha ,die auch eine Kämpferin gegen Rassismus,für Gleichberechtigung und für Frieden war. Weitere hörenswerte Songs: Respect ,the weight and and and…
Ich wünsche euch allen,die ihr hier ab und zu mal reinschaut ein friedlich-fröhliches Osterfest!