Beim Anblick des Mondes
Xiao Jo Su
Am frühen Morgen bei Tonda
Solange wir auf Erden sind,erblicken wir
Den Mond in seinem Märchenglanz,der nie vergeht.
So wie das Wasser still des Flusses Laufe folgt
So wandert er in jeder Nacht die sichere Bahn
Nie sehen wir,dass er auf seiner Wandrung stockt,
noch dass er einen kleinen Schritt sich rückwärts kehrt.
Dagegen wir verwirrten Menschen:unstet ist
und ruhlos alles,alles,was wir denken,was wir tun.
(Nachdichtung von Hans Bethge)
Davor schließe sich niemand aus,dass all sein Tun als ambivalent und unstet angesehen wird,auch wenn er glaubt, geradlinig und unantastbar zu sein.Geradlinigkeit kennen wir nur vom Lauf des Mondes oder der Sonne durch das Weltall(siehe oben),aber sicherlich wird es irgendwann exaktere Berechnungen und wissenschaftliche Betrachtungen geben,die das Gegenteil beweisen.
Blue Moon

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