Mittwoch, 19. November 2014

Im Lehnbachhaus


Seit etwa 1 1/2 Jahren wieder eröffnet,erstrahlt die Städtische Galerie Lehnbachhaus in goldenem Glanz.Wenn ich in die Stadt fahre komme ich oft daran vorbei und sage mir immer,dass ich da unbedingt mal wieder hingehen sollte,aber es gibt dann immer irgendwelche Gründe,dass ich es verschiebe.Jetzt hatte ich Besuch,und da war es dann soweit.Das schlechte Wetter zwang uns geradezu zu Indooraktivitäten und was liegt dann näher als ein Museumsbesuch,wenn man nicht an Kletterwänden oder auf Laufbändern seinen Frust über das Wetter abbauen will?Für Freunde des Blauen Reiters ist dieses Museum ein Muss denn man trifft hier die Ikonen dieser Epoche.Für uns war es eine logische Ergänzung unserer Eindrücke,die wie seit dem Besuch des Franz Marc Museums in Kochel mit uns herumtragen.Ich habe hier ein paar Sachen fotografiert,die ich so noch nicht gesehen hatte.Das sind zwei kleine Bronzeplastiken von Tieren von Franz Marc


Ausserdem traf ich hier einen meiner Lieblingsschreiber,der Oskar Maria Graf in zwei verschiedenen Aggregatzuständen an.Einmal dünn und hager,nach überstandenem 1.Weltkrieg und dann schon etwas fester und breiter am Ende der 20ger Jahre. 


und


Eine äffische Anthropologie fand ich bei den Künstlern des 19 Jahrhunderts.Hier zeigt die Äffin ihrem Kind,was aus ihm mal werden könnte,wenn es nicht aufpasst.

Die Erweiterung und Neugestaltung des Lehnbachhauses ist meiner Meinung nach gelungen und es ist ein ganz besonderes Erlebniss durch diese hellen Räume zu gehen und alle die alten Bekannten zu treffen,die man aus den Kunstbilderbüchern kennt.Mir bleibt vor allem der begeisterte Ausderuck im Gesicht einer Besucherin im Gedächnis,als sie vor dem Blauen Pferd von Marc steht und das Original erkennt,das sie schon auf so vielen Drucken gesehen hatte.



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