Sonntag, 30. November 2014

1.Advent ein Lichtlein

Advent


Fenster mit Heiko's Schnitzereien zum Advent. 

Alle Jahre wieder wird es Advent und dann gehen uns die Herzen auf.dann wird aus den Kellern und Abstellräumen der ganze schöne Schmuck herausgeholt und unsere Umgebung wird auf die Ankunft des Herrn ausgerichtet.

Alle Wurstwaren dieses Metzgers sind schon weihnachtlich verpackt.

.Gnadenlos reiht sich Lichterkette an Lichterkette.Die Rentierschlitten und die Nikoläuse beherrschen die Vorgärten und allüberall glitzert,blinkt und glänzt es."White Chrismas","Jingle bell"und "Last Chrismas I gave you my heart" stürmen wieder die Hitparaden und es gibt keinen ruhigen Platz mehr vor der "Staden Zeit"(des is boarisch und meint die "Ruhige Phase" um Weihnachten herum,bis Neujahr).Jedes noch so kleine Dorf hat seinen Weihnachtsmarkt und die Menschen bereiten sich mit Glühwein und Bratwurst auf das Fest der Liebe vor.


Die Besatzung der Weihnachtskrippe kann wieder ergänzt oder erneuert werden.


Frisch von der Schnitzbank werden die Hirsche
und Rentiere für Vorgarten oder Kaminsims nach Hause gebracht.


Und auf den Weihnachtsmärkten wärmen wir uns das Herz  mit Alkohol.
Ich wünsche eine ruhige und friedliche Adventszeit.



Donnerstag, 27. November 2014

Aus Küche und Keller:Hühnchen


Aus Küche und Keller:Hühnerspiess mit Erdnusssoße


Hühnerbrust in nicht zu kleine Würfel schneiden.
Zwiebeln ca.15 Minuten in Gemüsebrühe kochen.
Ich nehme solche kleinen Gemüsezwiebeln(schwer zu bekommen)
Pilze so präparieren,dass es Stücke ergibt,die man aufspiessen kann.
(Ich nehme Keuterseitlinge)
Tomaten vierteln.
Die so vorbereiteten Teile in bunter Reihenfolge auf einen Holzspieß stecken und mit Zitronensaft benetzen,dann Salz und Pfeffer und Currypulver darüber streuen.


Erdnüsse in der Pfanne mit etwas Öl anrösten
Die gerösteten Nüsse mit
dem Saft einer halben Zitrone,
Pfeffer und Salz,
etwas Tomatenmark,
ausreichend Kokosmilch,
Sambal Olek,
im Mixer vermischen bis eine Paste entsteht( eventuell etwas Weisswein dazugeben,damit die Paste nicht zu trocken wird).Diese Paste kann man nach eigenem Geschmack mit Paprika etwas schärfer oder mit Sesamöl etwas sanfter Machen,das muss man sehen,was einem schmeckt.Die Paste wird in der Bratpfanne angebraten und dann mit Gemüsebrühe oder Weisswein verflüssigt.

Jetzt werden die vorbereiteten Spieße mit etwas Öl in der Pfanne gebraten,bis sie einigermassen gar sind und dann giesse ich die Erdnusssoße darüber und lasse es 3 Minuten ziehen.
Fertig,wenn es dann auf dem Teller mit Reis serviert wird.

Unten die Spiesse in der Pfanne,rechts oben die Erdnusssoße und links oben der Reis.

Dazu spiele ich dann den "Chicken Reel" auf meiner Mandoline






Mittwoch, 26. November 2014

Die Trümmerfrau und Lammily

 DIE TRÜMMERFRAU UND LAMMILY


Gestern stand in der Zeitung,dass es endlich gelungen ist,die Geschichte der Trümmerfrauen zu entmythifizieren.Eine Doktorandin einer Ruhrgebiets-Uni wollte eine Arbeit über die Frauen schreiben,die Deutschland nach dem letzten Krieg aufgeräumt haben sollen und fand heraus,dass es die gar nicht gegeben hat. Schade! Irgendwie hatte ich mich an den Gedanken gewöhnt und erfreut,dass sanfte Frauenhände wieder ordneten,was was kriegerische Männerhände verpfuscht hatten und meine Mutter und meine Oma hätten Hand angelegt,das neue Deutschland aufzubauen.Nun bin ich also genötigt,umzudenken und mich der Realität zu stellen und zu erkennen,das es ganz normale, profitorientierte Baufirmen waren,die den Bombenschutt abtransportiert und die kaputten Städte wieder aufgebaut haben.
Ich frage mich,wer hat nach 65 Jahren Interesse daran,einen so schönen Mythos zu zerstören?
Schade!!!

Entmythifizierung und Entglorifizierung sind die Aufgaben unserer Zeit.Alles das,was zu hoch hinaus will muss auf das rechte Maß zurückgestutzt werden.

Die Erfolgsgeschichte der Barbiepuppe war ja wirklich beängstigend.Alle Mädchen ,"all over the world", bis zum 13 Lebensjahr wollten mit diesem Ausbund an Schönheit und Perfektion spielen.Eine Puppe mit solch idealen Körpermaßen erweckte natürlich puritanische Gegenbewegungen.Von häßlich bis obszön waren die Adjektive,die der Barbie-Bewegung entgegen schallten und in arabischen Ländern gab es sogar Bestrebungen,die Puppe zu verbieten.Eine Barbie-Burka gestylt von Karl Lagerfeld nahm den arabischen Gegnern den Wind aus den Segeln und schließlich kam der Ken dazu,es wurde geheiratet und gegen eine verheiratete Frau mit Burka bekleidet, gab es dann nur noch wenige Argumente.Doch die Gegner ließen nicht locker und es ist gelungen,ein Gegenmodell auf den Markt zu bringen.Ab kommender Woche,pünktlich noch vor Weihnachten kann LAMMILI in den Spielzeugläden gekauft werden.
Zeitungszitat(SZ26.11.2014): Lammily,(0),Plastikfrau,soll den Puppenmarkt revolutionieren.Als Gegenspielerin zur hyperperfekten Barbie soll sie ein authentisches Körperbild in die Kinderzimmer bringen.Samt Pickeln,Cellulite und Schwangerschaftsstreifen.Der Schöpfer der neuen Puppe,der 26-jährige Grafikdesigner Nikolay Lamm,will damit all den überlangen Beinen und superblonden Haaren im Spielzeugregal ein realitätsnahes Puppenbild entgegen setzen.Ab kommender Woche wird seine Anti-Barbie in den USA vermarktet."
Lammily schielt sogar ein wenig!
Das wurde aber höchste Zeit!
Endlich!!!


Dienstag, 25. November 2014

Frisch aus der Presse:Die schöne Schrift

Die Schöne Schrift

Aus Großväterchens Reisetagebuch 

Die Oma,die konnte noch schön schreiben.Mit spitzer Feder und in gestochenem Sütterlin(alte deutsche Schrift) schrieb sie den Einkaufszettel und ihre Notizen in die Bibel.Längere Briefe oder Tagebücher sind von ihr leider nicht erhalten.Sie war eine einfache Frau,mit großem Gottvertrauen,die scheinbar in sich selbst ruhte und ihr Geschriebenes sah aus,als ob sie jedes Mal an einem Schönschreibwettbewerb teilnähme.
Ganz anders dagegen meine eigene Handschrift.Mal steht sie in Schieflage von links unten nach rechts oben,mal umgekehrt und dann wieder einigermaßen gerade,je nach Verfassung und die Aneinanderreihung der Buchstaben erscheint eher zufällig und plump.Was ist mir verloren gegangen?Warum haben mich meine Lehrer nicht angeleitet,SCHÖN zu schreiben.Wie froh wäre ich heute,wenn eine Seite Geschriebenes von mit wenigstens halb so schön aussähe,wie das Geschriebene der Vorfahren.
Ähnliche Gedanken müsste sich der Prinz of Wales machen,denn die Presse seines Landes möchte gerne an seine Briefe herankommen,die er handschriftlich an die verschiedenen Ministerien seines Landes geschrieben hat.Mal abgesehen vom Inhalt,der die Presse mehr interessieren wird als die Form,scheint es nicht zuletzt diese zu sein,die der Grund ist,dass man die geschriebenen Gedanken des Prinzen den Untertanen vorenthält.Menschen,die den Prinzen kennen, beurteilen seine Handschrift als "krakelig"und man spricht von "Schwarze-Spinnen-Vermerke", weil das Schriftbild seiner Hoheit etwas derangiert erscheint,als ob Spinnen übers Papier gelaufen wären.Vielleicht scheut der verhinderte Herrscher Britanniens aber auch die Konfrontation seiner Handschrift mit den Graphologen,die ihm  über das Schriftbild in die Seele oder in die Psyche schauen könnten.OMG was käme da wohl heraus?(Ich wage es mir ja schon bei mir selbst nicht vorzustellen,und ich bin nur ein kleines Untertanenwürstchen)
  

Schön und schwungvoll schreiben galt in China schon immer als eine hohe Kunst.
龙飞凤舞 :long fei feng wu  :Drachenflug und Phönixtanz;schwungvoll und kunstvoll schreiben

龙 :long  : Drachen,Symbol für den Kaiser
飞 :fei     : Flug,fliegen,flattern,wirbeln,rasch,schnell , (uvm)
凤 :feng  : Phönix,Symbol für die Kaiserin
舞 :wu    :Tanz,Wie im Tanz springen und hüpfen,schwingen,schwenken

(SZ vom 25.11.2014 Seite 1" Die Spur der Schwarzen Spinne")

Montag, 24. November 2014

Herbstbilder

Bilder der Jahreszeit,die letzten Farben des Jahres,bevor alles grau und dunkel wird.


Noch klammerten sich die Blätter des Ginko an die Äste und den Stamm.Eine kalte Nacht , ein scharfer Wind und sie bedeckten den Boden.

Sonntag, 23. November 2014

Aus dem Skizzenbuch:Leute




Vielleicht die schwerste Aufgabe für mich ist,ein Menschengesicht zu zeichnen und dabei den Ausdruck zu treffen,der mir als charakteristisch für diese Person in Erinnerung blieb.Trotzdem versuche ich es immer wieder.


Fußballer nach verlorenem Spiel


Politiker mit fehlendem Argument 


Nach dem Austausch von Argumenten


Künstlerkopf


Beim Photografen



Samstag, 22. November 2014

Noch ein Gedicht

HERBSTFARBEN


Vielleicht etwas abgedroschen und zu bekannt,als dass man irgend jemanden an dieses Gedicht erinnern müsste.Jedoch ist es immer wieder anrührend zu lesen,am Ende des Herbstes wenn der grimme Winter vor der Türe steht:

                                                                   Herbsttag
               
                                           Herr es ist Zeit.Der Sommer war sehr groß.
                                           Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
                                           und auf den Fluren laß die Winde los.

                                           Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
                                           gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
                                           dränge sie zur Vollendung hin und jage
                                           die letzte Süße in den schweren Wein.

                                           Wer jetzt kein Haus hat,baut sich keines mehr.
                                           Wer jetzt allein ist,wird es lange bleiben,
                                           wird wachen,lesen,lange Briefe schreiben
                                           und wird in den Alleen hin und her
                                           unruhig wandern,wenn die Blätter treiben.

                                                                                                Rainer Maria Rilke


Herbstfarben
        

Freitag, 21. November 2014

Melodie der Woche:Dill Pickle Rag

Dill Pickle Rag


Ein Rag aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende(also quasi ein Lied aus meiner Jugend),als der Ragtime sehr in Mode war.Dieses Stück wurde ein Klassiker und ein Standartstück auch im Bluegrass.Wenn ihr irgendwelche Fehler gehört haben solltet,dann liegt es an der Aufnahmetechnik,die in meinem Studio sehr primitiv ist oder es liegt daran,dass ich zu wenige sauer eingelegte Dillgurken vorher gegessen habe.
Der Küchentip dazu:Immer auch ein Stückchen Ingwer mitkochen!!!

Donnerstag, 20. November 2014

Promialarm(Blüten der Doofheit)

Blüten der Doofheit


Der Herr der sinnlosen Rede


Wenn man heutzutage ein Prominenter ist,hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf,die Meinung dieses Menschen zu allen Lebenssituationen und Weltproblemen zu erfahren.Da wird keine Peinlichkeit ausgelassen und wenn der befragte Wichtige  noch so großen Schwachsinn absondert,es wird gedruckt.Schließlich hat der Journalist ja eine Aufklärungspflicht den einfachen,tumben Menschen gegenüber.Da kommen dann Peinlichkeiten zustande,die so richtig weh tun.Weil aber ein Promi von sich selber meistens so überzeugt ist,dass er oder sie jegliche Selbstkritik schon lange über Bord geworfen hat, kommen folgende "Blüten der Doofheit" zustande.

Edmund Steuber,der Herr der freien,sinnfernen Rede,fühlt sich bemüßigt auf die Frage,ob der Politbetrieb vielleicht etwas zu mutlos und technokratisch ist,Sätze zu sagen wie:"...Demokratie ist nun einmal eine Staatsform,die auf relativ kurzem Denken basiert....(unter Auslassung seiner vielen Ähähähs,die sich gedruckt nicht so gut machen,geht es dann weiter)...leider erweist sich oft erst im Nachhinein,was ein Politiker geschaffen hat...(wir sind ja noch jung und können warten,bis Steubers Werk sich uns erschließt)...Eiapopeia reden ist leichter,ohne Frage.Klartext reden erfordert oft Mut...(man erinnere sich an Steubers mutige Rede zum Transrapid)...".Das Interview gipfelt dann in der Aussage:"Natürlich kann ich heute manche Dinge deutlicher aussprechen,als früher...(bitte nicht) ...und das tue ich auch....Es ist schwer,sich pointiert und leidenschaftlich auszudrücken(wie erlebt).Eckige Typen werden leider vom Shitstorm geschliffen...(da meint er sicherlich sich selbst) ...oder sie werden weggepustet...(ok,das wäre in diesem Fall nicht das Schlimmste)...Der Verstand muss überwiegen...(leider kommt diese Einsicht zu spät,denn da ist das Gespräch am Ende)".
Interessierten empfehle ich Steubers ges(t)ammelten Reden auf Youtube.So etwas würde keinem Kabarettisten einfallen.

Uwe Ochsenknecht B- oder C-Klassepromi antwortet mit großer Geste auf die Frage nach einem Ball-Erlebnis, welches er nie vergessen wird, in bescheidener Rede:"Früher bin ich mit einer Frau auf einen Ball gekommen und mit einer anderen nach hause gegangen.Heute komme ich mit MEINER Frau und gehe mit zehn anderen - weil MEINE Frau KIKI so wunderbar wandelbar ist."

Wie gesagt,als Promi kannst du die größte Sch...(wachsinn) absondern und die Welt freut sich,dieses alles zu erfahren.Wegen Platz- und Zeitmangel möchte ich mich auf diese beiden Beispiele beschränken,obwohl es da noch wichtige Menschen, wie Boris Becker oder Lothar Mathäus und.......,gibt.
Vielleicht noch als Bonbon zum Schluss.Steuber:"...ich sage dann meiner Frau,was sie tun soll....und dann macht sie es mit dem Gärtner."


L.M.sagte mal:"Wir müssen jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken"und nach einem Fußballspiel,welches nicht wunschgemäß verlief:"Das wir hier verloren haben,das war so überflüssig wie ein Kopf!"
(Dem ist nichts weiteres hinzuzufügen.)
Äääh..wie kam ich jetzt zu diesem Thema..äääh...achso...gerade war Bambipreisverteilung.

Mittwoch, 19. November 2014

Im Lehnbachhaus


Seit etwa 1 1/2 Jahren wieder eröffnet,erstrahlt die Städtische Galerie Lehnbachhaus in goldenem Glanz.Wenn ich in die Stadt fahre komme ich oft daran vorbei und sage mir immer,dass ich da unbedingt mal wieder hingehen sollte,aber es gibt dann immer irgendwelche Gründe,dass ich es verschiebe.Jetzt hatte ich Besuch,und da war es dann soweit.Das schlechte Wetter zwang uns geradezu zu Indooraktivitäten und was liegt dann näher als ein Museumsbesuch,wenn man nicht an Kletterwänden oder auf Laufbändern seinen Frust über das Wetter abbauen will?Für Freunde des Blauen Reiters ist dieses Museum ein Muss denn man trifft hier die Ikonen dieser Epoche.Für uns war es eine logische Ergänzung unserer Eindrücke,die wie seit dem Besuch des Franz Marc Museums in Kochel mit uns herumtragen.Ich habe hier ein paar Sachen fotografiert,die ich so noch nicht gesehen hatte.Das sind zwei kleine Bronzeplastiken von Tieren von Franz Marc


Ausserdem traf ich hier einen meiner Lieblingsschreiber,der Oskar Maria Graf in zwei verschiedenen Aggregatzuständen an.Einmal dünn und hager,nach überstandenem 1.Weltkrieg und dann schon etwas fester und breiter am Ende der 20ger Jahre. 


und


Eine äffische Anthropologie fand ich bei den Künstlern des 19 Jahrhunderts.Hier zeigt die Äffin ihrem Kind,was aus ihm mal werden könnte,wenn es nicht aufpasst.

Die Erweiterung und Neugestaltung des Lehnbachhauses ist meiner Meinung nach gelungen und es ist ein ganz besonderes Erlebniss durch diese hellen Räume zu gehen und alle die alten Bekannten zu treffen,die man aus den Kunstbilderbüchern kennt.Mir bleibt vor allem der begeisterte Ausderuck im Gesicht einer Besucherin im Gedächnis,als sie vor dem Blauen Pferd von Marc steht und das Original erkennt,das sie schon auf so vielen Drucken gesehen hatte.



Dienstag, 18. November 2014

Schlank ohne Diät:Ur-Kilo wird neu berechnet



Das Ur-Kilo wird unter zwei luftdicht abschließenden Käseglocken in einem Tresor in Paris aufbewahrt.
Ur-Kilo wird neu bestimmt!!!
Übergewichtige aufgepasst,es gibt Hoffnung.Das Ur-Kilogramm,das als ein Platin-Iridium Block in einem Tresor in Paris liegt soll neu berechnet werden und da besteht die Chance,dass die Neuberechnung möglicherweise zu einem anderen Ergebniss führen kann(leider gibt es da noch keine genauen Zahlen,ob es leichter oder schwerer wird).Menschen mit Übergewicht könnten;ein wenig Glück vorausgesetzt,quasi über Nacht Pfunde verlieren,ohne sich irgendeiner Diät zu unterwerfen.Meine Empfehlung:Wartet die Entscheidung und die neuen Berechnungen ab,bevor ihr irgendwelche Angaben über euer Gewicht macht und bevor ihr das leidige Hungern anfangt.Die Chancen,dass ihr ohne Qual leichter werdet stehen gut(50:50).Ist das nicht herrlich?
Zeitungsnotiz vom 17.11.2014

Ur-kilo schwerer     Ist-Zustand     Ur-kilo leichter


Das könnte nach der Neuberechnung passieren.

Sonntag, 16. November 2014

Zeichen der Woche:事倍功半(23)


事  shi    Sache,Angelegenheit,
倍  bei    doppelt,vielfach,
功  gong Verdienst,Erfolg,
半  ban    halb,teilweise,nicht das geringste

事倍功半 : Shi bei gong ban :Viel Mühe und kein Erfolg ,viel Lärm um Nichts.Die Mühen werden nicht belohnt.
Das ist ja wohl die größte Unverschämtheit,wenn in der Beurteilung deiner Leistungen steht:"Der Herr M. hat sich immer sehr bemüht.",weil dann sofort in Gedanken der Nachsatz kommt:"aber meist ohne Erfolg."Inzwischen kann man gegen einen solchen Satz in der Beurteilung klagen und bekommt vor dem Arbeitsgericht auch meistens Recht.In weniger verklausulierter Form heißt das nämlich ganz einfach:"Herr M. ist eine Flachpfeife!"Natürlich möchte niemand seine Bemühungen derart negativ beurteilt sehen...weil man sich doch immer sehr bemüht hat.
Wenn man das in seinem Zeugnis lesen muss,ist man dann immer sehr enttäuscht von diesem Chef,diesem unsensiblen A...,außer,es stimmt und man sieht es ein.


Ich habe mich heute sehr bemüht,die Landung eines Satelliten auf einem Kometen darzustellen


Ich selbst bemüh' mich gern,auch wenn jetzt der Erfolg ausbleibt.Das meiste,was ich tu,tu ich für mich.Erfolg hab ich gehabt und von mir muß nichts bleiben.Vielleicht eine positive Erinnerung bei dem einen oder anderen.

Samstag, 15. November 2014

Kostbares:Franz Marc Museum Kochel




Eines der schönsten Museen,die ich kenne ist das Franz Marc Museum in Kochel.Alle Leute,die in München und Umgebung wohnen oder nach München als Tourist kommen ,sollten den Weg nach Kochel nicht scheuen,auch wenn es abgelegen erscheint.Das Gebäude liegt auf einem Hügel unterhalb des Jochberges und hat ganz sympathische Ausmaße.Im Grunde sind es zwei Häuser,von denen das vordere,vom See aus sichtbare,im alpenländischen Stil gebaut ist und graublau,elegant vom Hügel herunter grüßt.In diesem Teil des Museums ist das Museumscafe und die Verwaltung untergebracht. Dahinter,von der Strasse am See nicht zu sehen,liegt der eigentliche Museumstrakt.Das ist ein modern konzipiertes Gebäude,mit zwei Stockwerken,in denen zum einen der Platz für die ständige Sammlung aber auch Raum für Wechselausstellungen in ausreichendem Maße zur Verfügung steht.
Was mir an dem Museum so sehr gefällt ist,dass es klein und überschaubar ist.Man wird nicht von der Menge der gezeigten Bilder erschlagen.Die Bilder,die hier von den Künstlern des blauen Reiters und von verschiedenen Expressionisten gezeigt werden sind von hoher Qualität und zum Teil sogar Weltklasse.Die Kunstwerke sind locker gehängt und beissen sich nicht gegenseitig sondern harmonieren miteinander.Es ist ein stimmiges Erlebnis,durch die Räume des Franz Marc Museums zu gehen und am Ende nimmt man vielleicht Eindrucksvolleres mit nach Hause,als wenn man sich in München ,in den großen Kulturpalästen, von der Masse des Gesehenen hat erschlagen lassen und am Ende nicht mehr weiß,was man alles gesehen hat.Ein Abschlusskaffee im Museumsrestaurant oder auf der Terrasse mit Blick auf den Kochelsee rundet das Erlebnis ab und man nimmt sich vor,dass das nicht der letzte Besuch im Franz Marc Museum gewesen sein soll.



Freitag, 14. November 2014

Wunderbares:Mr.Turner




"Die Andeutung eines Turmes über farbigem Dunst,eine Ahnung verlöschender Glut,die den Himmel abklingend überfängt und in das zarte Grau des dämmrigen Wasserspiegels versinkt,atmosphärisches Licht empfunden in impressionistischer Sensibilität:nur ein bedeutender Aquarellist vermag in so vollkommener Leichtigkeit die  köstliche Flüchtigkeit des Augenblicks einzufangen."
Gerade läuft der Film "Mr.Turner" in den Kinos.Wer am Leben des Künstlers interessiert ist findet hier ein Portrait Turners,in dem es gelingt,mit großem Aufwand Szenen zu schaffen,die,obwohl sehr hart gezeichnet, aus seinen Bildern abgemalt sein könnten.Dazu kommen Charaktere von Menschen,die den Romanen von Charles Dickens entsprungen sein könnten.Der Hauptdarsteller wird als etwas grober in seiner Sozialisation gestörter Mensch gezeichnet,dem man die Sensibilität seiner feinenBilder so gar nicht zutrauen möchte.Er ist ein Mann von eher häßlichem Aussehen,der sich tollpatschig durch die Welt schlägt.Der Film erzählt Begebenheiten aus der Schaffensmitte des Künstlers bis zu seinem Lebensende,in denen fast holzschnittartig die Person Turners dargestellt wird.Wer ein Bild des Künstlers in sich trägt,das nach seinem Werk gezeichnet ist, sollte es sich durch diesen Film nicht zerstören lassen und wer seine eher nüchterne Ansicht über den Maler ergänzen und abrunden möchte ,sollte die Bilder dieses Filmes kritisch betrachten.Turners letzten Worte sollen gewesen sein"Die Sonne ist Gott",dem möchte ich  hinzufügen,dass Turner ein grosser Priester seines Gottes war.


Leider sind meine Fotos nicht adäquat,aber besser geht es im Schnellverfahren nicht.

Donnerstag, 13. November 2014

Aus meinem Skizzenbuch:Äffisches

Äffisches

Oranger Utan

Der Affe 
Der Affe galt im alten China als Beschützer vor Hexerei,bösem Zauber und vor den Streichen des Zwergenvolkes.Gleichzeitig war er ein Symbol für trickreiche Hinterlisten.(Was denn jetzt???)Später sah man in ihm einen Helfer bei schwierigen Unternehmungen.


Affen,sich gegenseitig lausend


                                                    

Affe auf geplündertem Bananenbaum


Die Affen rasen durch den Wald


Affentanz mit zwei Bananen




Bananentapete


Leihaffe von Yani Wang



Tschüss dann bis morgen oder...