Mittwoch, 6. August 2014

Museumsbesuch am Starnbergersee


GROSZ-KRIEG-GROTESK

Unter diesem Motto findet derzeit eine Ausstellung von grafischen Blättern des Künstlers George Grosz im Buchheim Museum am Starnberger See statt.Durch Zeitungshinweise und nicht zuletzt durch die Aufforderung eines Freundes angeregt,machten wir uns auf,um uns diese Schau der Werke des Herrn Grosz anzusehen.Bei etwas trüber Witterung fuhren wir mit den Rädern am Westufer des Sees von Starnberg über Feldafing nach Bernried,ein Ausflug,der sich nicht nur bei schönem Wetter lohnt.
Das Museum Buchheim ist allerdings immer eine Radtour wert.Zum einen,wegen seiner wundervollen Lage am See und natürlich vor allem wegen der ständigen Ausstellung hervorragender Werke der Brückemaler,die von sehr sehenswerten zeitweiligen Ausstellungen ergänzt wird.Dieses Mal sind es Bilder von George Grosz,die er vor und nach dem Ersten Weltkrieg angefertigt hat.Die Ausstellung wurde aus Anlass des 100 jährigen Gedenkens an den Kriegsanfang zusammengestellt und sie gibt eindrucksvoll das Kriegserleben und die Traumatisierung des Künstlers durch seine Kriegserlebnisse wieder.Wirklich zum Lachen,fand ich die Bilder von Grosz eigentlich nicht,obwohl sie karikaturhaft herüberkommen aber Charlie Chaplin soll einmal gesagt haben:"Wer wirklich lachen will,muss seinen Schmerz annehmen und damit spielen".Mein Eindruck ist,dass das dem Herrn Grosz trefflich gelungen ist.
Ich kann es nur jedem empfehlen,der bis zum 2.11.2014 in München oder Umgebung weilt,sich auf den Weg zu einer ,so wohl kaum wieder zu erlebenden ,Werkschau des großen Künstlers George Grosz zu machen.Wer`s versteht,wird es nicht bereuen.


Seid untertan der Obrigkeit
 Aristokratie und Militär sind sich einig:wir machen jetzt mal einen schönen Krieg.Justiz und Kirche segnen den Beschluss ab,und die Waffen werden geweiht und das Volk hat zu jubeln.

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