Ein Hungerhaken vor der 0-Diät
Dienstag, 7. Januar 2014
Schlankheutswahn
Passend zu meinem Limmerick vom Model aus Mettmann,erschien heute ein ganzseitiger Bericht über Schlankheitswahnsinnige in der Süddeutschen Zeitung.Der Wunsch,mit den Idealmaßen eines Topmodels aufwarten zu können,fängt,wenn man dem Bericht glauben schenkt,bereits in der Grundschule an,die Kinder zu quälen und zieht sich dann durch die ganze Schulzeit.Die Kinder sollen, angeblich, ausschließlich über ihr Idealgewicht und über ihre Markenkleidung von den Mitschülern be- und geachtet werden.Dickliche Modemuffel werden gemobbt und ausgegrenzt.Wer ungestylt am Unterricht teilnimmt hat einen schweren Stand auf dem Pausenhof und verliert leicht den sozialen Kontakt.Da freuen sich natürlich die Kinderpsychologen und Therapeuten,die schönheitschirurgisch tätigen Kinderärzte und Zahnspangendrechsler,denn der Schönheitsterror spült Geld in die Kassen,denn das können die Eltern,die ihre Kinder in ihrem Wahn unterstützen, nicht über die Krankenkassen abrechnen.Jedenfalls nicht,solange diese Idiotie noch nicht als Krankheit anerkannt ist.Das muß privat bezahlt werden.Beruhigend,zu erfahren,das Fettabsaugung,Nasenverkleinerungen und das chirurgische Anlegen von abstehenden Ohren bei Kindern im Vorschulalter aus Gründen der ärztlichen Ethik nicht ohne die vorherige Befragung der Eltern vorgenommen werden sollten.
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