Sicherlich nicht erst seit Edward Snowden weiß man,dass es Organisationen,Firmen und staatliche Einrichtungen gibt,die alles,was sie an Daten erlangen und ausspähen können,sammeln und für ihre guten oder schlechten Zwecke missbrauchen können.Niemand,der das Internet benutzt wird um seine Einwilligung gefragt,ob es ihm recht ist,dass man seine Daten speichert.Die meisten "Blauaugen"(so wie ich auch)meinen,dass ihre Daten doch so uninteressant seien,dass niemand Interesse daran haben könnte.
Aber wie geht man mit dem Gefühl um,dass der "Große Bruder"dich überall und immer überwacht?Was wäre,wenn du etwas wirklich Wichtiges und Persönliches mitzuteilen hättest und wolltest,dass es nur wenige Vertraute erfahren sollten?Da scheidet das Internet und das Telefon doch schon mal aus.Auch die Briefpost wäre da nicht sicher genug,gibt es doch immer noch die Dampfkessel über denen sich der Verschlusskleber lösen läßt.Wo wäre der abhörsichere Ort,an dem ich Vertrauliches meinen Freunden anvertrauen könnte?
Es scheint so,als ob wir wieder da angekommen sind,wo wir herkamen,nämlich aus dem Busch.Das Internet und die Mobile Kommunikation haben die Buschtrommel abgelöst.Jeder kann im Grunde alles hören.Nichts bleibt vertraulich.Eine Kränkung des Bewusstseins?
Am 12.1.2014 schrieb Sascha Lobo einen interessanten Artikel in der F.A.S.zu diesem Thema,der sich zu lesen lohnt.
Mit Freunden verbunden


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