Auf schmalen,gewundenen Strässlein,denen nach allen Seiten hin die Leitplanken fehlen, schraubt man sich mit dem Auto von Cannero auf Seehöhe 193 bis 700m bis 1000 m hoch.Ständig hofft man,dass bloss kein anderes Auto entgegen kommt,denn zum See hin geht es schroff bergab und zum Berg hin stehen die Felsnasen hervor,sodass man Angst hat,entweder abzustürzen oder sein allerliebstes Auto zu zerkratzen.Wenn man aber die Ortschaft Trarego erreicht hat,kann man entspannt aus dem Wagen klettern und die herrliche Aussicht geniessen.Der Lago Maggiore liegt 500m unter dir und der Blick über die Berge,bis hin zu den schneebedeckten Zentralalpen ist grandioso.Wen das nicht begeistert,der ist selber Schuld.
Von diesem Anblick begeistert war vor 20 Jahren auch die Keramikkünstlerin Elisabeth Gerstner und vor lauter Begeisterung hat sie sich auch gleich ein 1000 Jahre altes Bauernhaus gekauft.Mitten im Dorf,gleich bei der Kirche.Mit großem Aufwand und viel Eigenarbeit hat sie sich hier ein Schmuckstück geschaffen,das seines Gleichen sucht.Im originalen Stil des Landes unter Verwendung der alten Materialien ,z.B.die typische Art,mit schweren Steinplatten das Dach zu decken,ist hier ein Objekt entstanden,das man schon als Denkmal der bäuerlichen Baukunst bezeichnen kann.
Hier lebt und arbeitet sie von Frühling bis Herbst und bringt mit ihren Ideen Leben in dieses,vor einiger Zeit schon totgesagte Dorf.Ihr Lieblingskind ist der "Sentiero d'ARTE",ein Künstlertreffen in Trarego,welches seit 12 Jahren jedes Jahr im Frühling stattfindet und zu dem ständig mehr Gäste und Interessierte kommen.Wir verbrachten hier ein paar interessante Augenblicke und waren von ihren Arbeiten sehr angetan.
Die Frauen im Wind sind ihre "Kinder".
Frau im Wind mit Kugel in der Hand.
Frau Gerstner mit ihren Werken.


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