Der Helmipöllö beschwerte sich beim lieben Gott:“ Du hast mich als einen nachtaktiven Vogel erschaffen.Ich möchte aber nachts lieber schlafen,wie alle meine Freunde,der Wiedehopf,der Wendehals und der Kukuk.Die können sich am Sonnenlicht erfreuen und die herrlichen Farben der Welt bewundern.Ich aber muss tagsüber in meiner dunklen Höhle schlafen und darf dann erst in finsterer Nacht meine Geschäfte erledigen.Das finde ich sehr ungerecht!“ Der liebe Gott war etwas irritiert,weil er ja glaubte,alles gut gemacht zu haben und so steht es ja auch in der Bibel.Er überlegte eine Weile und gab dem Unzufriedenen seine göttliche Antwort:“ Ich versteh das alles nicht.Wenn alle nachtaktiven Lebewesen so unzufrieden wären,wie du und lieber tagaktiv sein wollten,dann wär ja tagsüber der Teufel los und an jeder Ecke ein Getöse und Gerammel,sodaß niemand seine Arbeit gescheit machen kann.Deswegen habe ich die Nacht extra für dich und deinesgleichen freigehalten und hatte gemeint,etwas Gutes für euch zu tun.Ich verstehe deine Unzufriedenheit überhaupt nicht.Weil mich dein Gemecker sehr verärgert,richte ich es ab sofort so ein,daß in Finnland das halbe Jahr Dunkelheit herrscht.Da können sich deine Freunde bei dir bedanken,du undankbarer Wicht!“. Und so geschah es und es führte dazu,daß Mensch und Tier in Finnland und Umgebung ein langes halbes Jahr im Dunklen sitzen müssen,weil der Helmipöllö aufgemuckt hat gegen die göttliche Schöpfung.
Moral von der Geschichte:MAN KANN JA AUCH MAL DIE KLAPPE HALTEN!


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