Donnerstag, 7. Mai 2015
Mosaike aus dem Skizzenbuch
Neulich in Köln im Germanisch-Römischen Museum konnte ich die einmaligen Mosaike bewundern,die man als Fußbodenbelag in den Villen der Bewohner Kölns gefunden hat.Wieviel Mühe und Kunstfertigkeit es gebraucht hat,um so etwas herzustellen,ist unvorstellbar.Wahrscheinlich ging es damals politisch nicht ganz korrekt zu,denn diese kleinen Steinchen wurden sicherlich von ganz kleinen Händchen an ihre richtigen Stellen gelegt.Aber was hat man sich vor tausend Jahren um so etwas geschert?Das Produkt ist auf jeden Fall erstaunlich.
Auf der Isola Bella,im Lago Maggiore ,da hatte sich einer, der dazumal Superreichen(heut würde man sagen:Oligarchen) einen protzigen Palast hinsetzen lassen und es war damals so,wie heute:Reichtum schützt vor Geschmacklosigkeit nicht;Geschmack kann man nicht kaufen.Jener Fürst hatte sich in seinem Keller eine Grotte aus klitzekleinen schwarzen Steinchen bauen lassen und die Dame,die uns durch den Palast führte erwähnte es extra,dass hier jahrelang Kinder und Frauen Puzzlearbeit leisten mussten,bis dieses Beispiel der Häßlichkeit fertig war.
Seien wir froh,dass wir in heutigen Zeiten leben,wo man solch stupide Arbeiten einfach ins Ausland vergibt und gar nicht weiß,unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird.Hauptsache schön!
Meine Mosaike sind politisch korrekt mit fairgetradeter Biofarbe hergestellt und ich hoffe,sie gefallen trotzdem.
Mosaike in den Komplemetärfarben
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