ständig auf der Jagd nach neuen,besonderen Geschichten ,greife ich oft auf Geschehen zurück,die auf der letzten Seite meiner Tageszeitung abgehandelt werden.Diese Seite ist so ein bisschen der Müllplatz des seriösen Journalismus‘.Hier findet man alles über die Cardashins und Heidi Klim und wenn ein Hochadeliger Popanz zu viel gesoffen oder gekokst hat.Es scheint hier der Tummelplatz der Halbwelt und der gekrönten Häupter zu sein.Sex und Suff und Mord und Totschlag werden hier besprochen,damit sich der geneigte Lesende ein eigenes Bild über die Wirklichkeit der Welt,die Lebensbedingungen von dir und mir machen kann.Manchmal findet man aber auch Rührseeliges,Romantisches und Nachdenkliches,wie zum Beispiel diese Geschichte:
Die Geschichte vom verstoßenen Äffchen.
Es war ein Mal im Ichikagawa City Zoo bei Tokio in Japa,da wurde hier ein kleiner Japanmakake geboren.Makaken sind Primaten deren genetisches Material etwa zu 90 Prozent mit dem des Homo sapiens übereinstimmt.Der jungen Mutter scheint das Geburtserlebnis anscheinend psychisch geschadet zu haben,denn der Stress,den sie mit den ganzen Folgen des Vorganges hatte,führte dazu ,daß sie sich nicht um das Neugeborene kümmern konnte.Also übernahmen die Zoowärter die Mutterpflichten und ernährten und pflegten das kleine Äffchen ,bis es aus dem gröbsten raus war.Jedoch war die Affengesellschaft das Geheges der Meinung,daß dieses Kleinkind nicht zu ihrer Gruppe gehört und mobbten es,indem sie es ständig verjagten.Die Wärter hatten Mitleid und besorgten dem Affchen einen Spielgefährten in Form eines Kuscheltieres ,das aussah wie ein kleiner OrangUtan.Von nun an schleppte das Äffchen sein Kuscheltier überall hin mit und nachts benutzte es den Ersatz als Kopfkissen.Irgendwann fiel das Verhalten dieses Äffchens einem influenzenden Zoobesucher auf und es wurde ein Post im Internet daraus.Dieser Post“ging durch die Decke“und der Affe bekam einen Namen.Fortan hieß er „Punch“. Nachforschungen ergaben,daß das Stofftier ein Werbeartikel der Firma IKEA war und schon gab es einen Hype.Vor dem Gehege von Punch versammelten sich Menschenmassen, sodass es der Zooverwaltung fast unmöglich wurde,diese zu bändigen und das Stofftier von IKEA wurde von der Firma neu aufgelegt und mit Rekordzahlen verkauft.Und wenn sie nicht gestorben sind,dann hypen sie noch heut und in aller Zukunft und wenn man es geschickt anstellt,kann man aus der kleinste Geschichte ein riesiges Geschäft machen.
Das IKEA Stofftier „Djungleskog“ ist inzwischen unbezahlbar.
Seien wir also froh und glücklich,daß uns der liebe Gott das Internet geschaffen hat,denn sonst hättet ihr die Geschichte möglicherweise nie erfahren.
Ps.Seit vielen Jahren poste ich mir die Finger wund und wäre froh,auch mal eine Reaktion als Kommentar zu bekommen. Vielen Dank für eure Bemühungen.