
Als Mann begibt man sich auf gefährliches,glattes Eis,wenn ein neuer Trend,der scheinbar aus Skandinavien kommt,besprochen werden muss.
Was bisher bekannt ist,ist die Tatsache,daß in Dänemark seit einiger Zeit nackte Damenstatuen im öffentlichen Raum ,von Aktivistinnen mit Strickmode bekleidet werden.Es gibt da eine Frauenbewegung,der diese Darstellungsgewohnheit der Männergesellschaft ein Dorn im Auge ist.Ganz im Allgemeinen sind diese Frauen der Ansicht,daß es viel zu wenige Frauenstatuen von herausragenden Geschlechtsgenossinen gäbe und daß man,wenn man diesen Mangel beheben wollte,diese Damen dann bitteschön im bekleideten Zustand darstellen möge.Als mögliche Statuenanwärteerinnen werden Autorinnen,Wissenschaftlerinnen und Königinnen (resp.Prinzessinnen) genannt.
So hat sich eine Bewegung formiert,die hier Zeichen setzen will und auf den Missstand aufmerksam machen möchte,indem sie unbekleidete Statuen bestrickt.Brüste und Popos sollen bedeckt werden und das soll nicht dem strengen skandinavischen Winter geschuldet sein sondern vor allem den lüsternen Blicken der männlichen Bevölkerung.
Inzwischen ist aus dem Misbehagen einer einzelnen Frau,die dieses auf Instagram gepostet hatte,eine Bewegung geworden,die“durch die Decke“ging.Da wird gestrickt,bis die Nadeln glühen und strickunbegabte Damen holen warme Strickpullover aus den Secondhand Läden und versorgen die nackten Statuen damit.Bis zur Burkapflicht für Frauenstatuen im öffentlichen Raum gehen die Forderungen dann doch nicht und es soll auch kein Festival der Prüderie sein.Vielleicht ist es ja auch nur ein Marketinggag der Strickwollehersteller, denen wegen der Klimaerwärmung die Kunden wegbleiben?!?!
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