Freitag, 29. Januar 2016

Knall und Rauch


Heute wende ich mich an alle Raucher,die sich von ihrem "Laster"befreien wollen:"Hände weg von der elektronischen Zigarette!"Dieses Ersatzverfahren scheint noch nicht völlig ausgereift und sicher zu sein.Es ist keine Schadenfreude,die mich dazu veranlasst folgende Zeitungsnotiz mit euch allen,die ihr hier reinschaut, zu teilen.

Früher war es wohl ein beliebter Scherz,wenn die bösen Buben dem Opa einen Knallfrosch in der Zigarre versteckten und auch bei Max und Moritz geschieht es im 4.Streich,dass dem Lehrer Lempel die mit Schießpulver gefüllte Pfeife explodierte.Mit"humorvollen"Attacken dieser Art hat es nichts zu tun,wenn man lesen muß,dass in Köln einem jungen Mann die elektronische Zigarette-sprichwörtlich-um die Ohren geflogen ist.Er hatte kurz vorher gerade ein paar Ersatzteile in seinen Zigarettensimulator eingebaut und hatte sich genüsslich das "Pfeifchen"eingeschaltet,als dieses ohne Vorwarnung explodierte und vor seinem Gesicht auseinander platzte.

 Schnittverletzungen,Verbrennungen im Gesicht und der Verlust einiger Zähne waren die bedauerlichen und schmerzhaften Folgen dieser Explosion.Die Polizei ermittelt nun gegen den Hersteller des Gerätes und es wurde ein Verkaufsverbot der elektronischen Zigaretten dieser Firma erlassen,bis zur Klärung der Ursachen des Fehlers.

Etwa zeitgleich war das Thema "Elektronische Zigarette und elektronische Shisha"Thema im deutschen Bundestag.Dort wurde beschlossen,den Verkauf dieser Ersatzmittel,die der Nikotinsucht förderlich sind,mit den bereits bestehenden Gesetzen zur Abgabe von Tabakwaren einzuschränken.

Vielleicht ist da doch ein Bisschen Häme im Spiel,aber diese Assoziation kam mir ganz spontan und gibt in etwa meine Ansicht zur elektronischen Nikotinaufnahme wieder.
Ich bin kein Nichtraucher,sondern geniesse ab und an eine Pfeife oder eine Zigarre und war bis heute noch kein Opfer böser Buben.
(SZ vom 29.2.2016 Panorama:E-Zigarette explodiert:Mann verliert Zähne.)

Dienstag, 26. Januar 2016

Spaziergang durch das andere Paris


Es hat sich etwas verändert,sagt mir mein Gefühl,weil ich weiß,wie es war.Irgendwie scheint die Leichtigkeit,die Sorglosigkeit und auch ein wenig die Fröhlichkeit verloren gegangen zu sein.Sie liefen nicht alle bedrückt,verängstigt  und missmutig herum,die Pariser,auch wenn das Wetter nicht gerade freundlich-warm war,sondern ein kalter Wind durch die Stadt blies.Es war anders,als sonst.
Sicherlich ist es nicht so,dass ich jetzt jeden dunkelhaarigen und afrikanisch aussehenden Passanten genau mustere,ob er oder sie nicht vielleicht eine Kalashnikov oder einen Sprenggürtel unter dem Mantel versteckt hat,aber ich meinte ,vorsichtiger sein zu müssen.Die Strassen schienen weniger belebt,in den Cafés und Bistros sind mehr Plätze frei gewesen und an den Museen standen  keine Warteschlangen mehr vor den Kartenschaltern.Polizisten mit Maschinenpistolen machten Patrouillen- Gänge und in der Metro oder an den Eingängen der Kaufhäuser stand Wachpersonal,das die Taschen  und Mäntel kontrollierte.Es wird viel getan,um den Menschen das Gefühl der Sicherheit zu geben.Ich weiß nicht,ob es wirklich hilft.

 Ich meinte erst,es läge vielleicht am kalten Wetter und an der Jahreszeit,doch die Menschen die ständig in Paris leben bestätigten:es ist weniger los in der Stadt.30% Stornierungen im Hotel werden als Beweis genügen,dass so mancher,der noch vor kurzem sagte:"Jetzt erst recht!",vielleicht den Mut verloren hat und lieber zu Hause bleibt.Zwei so grauenhafte Anschläge in so kurzer Zeit,das war zu viel,das hat sicherlich viele Menschen verunsichert,die unbeschwert reisen wollten.


Trotz alledem haben wir ein paar wunderschöne Erlebnisse auch dieses Mal wieder gehabt und haben meist zu Fuß und mit der Metro neue Eindrücke gewonnen.Es sind für mich oft die kleinen,unscheinbaren Dinge,die ich für berichtenswert halte und so traf ich auf dem Flohmarkt einen  interessanten Knaben.Francois Mafoua,ein 60 Jährigem Congolese,der sich seit dreissig Jahren in Paris aufhält und der sich mit Bildern,die er malt,mit Musik und mit Skulpturen,die er schnitzt hier sein Leben gestaltet.Stolz erzählt er mir,dass er schon so alt ist und dass er es als ein großes Glück ansieht,hierher gekommen zu sein,denn,so meint er,in seiner Heimat werden die Männer nicht so alt.Sie sterben meist in jungen Jahren an irgend einer Seuche oder werden im Krieg ermordet.Herr Mafoua richtet sich Leinwände her,grundiert sie und trägt mit einer Muschelschale Farbe auf,meist Schwarz auf Weiß.Seine Themen sind Szenen aus seiner Heimat und Landschaften des Congo.Das Leben ist hart,seine Bilder werden nicht häufig gekauft aber er ist ein lustiger Typ und er scheint ein zufriedener Mensch zu sein.Er lobt die französischen Ärzte,die es geschafft haben,ihn so alt werden zu lassen.

Francois Mafoua
Artiste peintre
sculpteur
musicien

Donnerstag, 21. Januar 2016

Abnehmen-aber richtig:

Fast alle Menschen nehmen sich ja zum Jahreswechsel vor,im nächsten Jahr vieles oder -schlimmstenfalls- alles anders zu machen,wie bisher.Heute schreiben wir den 21.Januar und ich bin mir ziemlich sicher,dass viele Vorsätze bereits wieder in die Tonne gehauen sind und es wird wieder geraucht,gefressen und gesoffen-vielleicht noch schlimmer als zuvor,weil man ja frustriert ist,weil man es nicht durchgehalten hat,ein neues Leben zu beginnen.Heute möchte ich die unterstützen,die ihrer Fettleibigkeit an den Kragen gehen wollten.

Eigentlich ist ja alles ganz einfach,wenn man sich an die wissenschaftlich geprüften und durch viele Studien belegten Vorgaben hält.Ich denk mal,den meisten Abnehmwilligen sind diese Fakten nicht bekannt und sie versuchen dann, die schwierigen Diätvorschläge aus den Frauenmagazinen,und aus der Regenbogenpresse,die zum Jahresanfang in fast jedem Journal gegeben werden, zu befolgen.Meistens scheitert die Sache schon an der Einkaufsliste der Nahrungsmittel und an der nicht vorhandenen Küchentechnik.Wer hat denn schon einen teuren Thermomixer oder einen Dampfgarer in seiner Küche herumstehen und wer weiß denn, in welchen Läden man die speziellen Zutaten,der meist komplizierten Diätspeisen,bekommt?Für die von mir bevorzugte Diät,die sogenannte Tellerdiät,sind keine besonderen Dinge erforderlich,-nur ein kleiner Teller,-mehr nicht.
Du nimmst:einen klitzekleinen Teller(vielleicht eine Untertasse) und füllst ihn mit Lieblingsspeisen(man sieht dann sehr schnell,dass- zum Beispiel-eine Schweinshaxe nicht draufpasst).Du kannst essen,was du willst,solltest allerdings darauf achten,den Teller nicht zu oft neu zu befüllen.Einen dieser Teller pro Mahlzeit,bei drei Mahlzeiten pro Tag,geleert, sollte die Garantie sein,dass sich die Kalorienzufuhr so begrenzen lässt,dass ein Abnehmergebniss wahrscheinlich sein könnte.
Nächtliche Ausflüge an den Kühlschrank sind allerdings auch bei dieser Diät kontraproduktiv und suboptimal!
In der aktuellen Ausgabe des "Journal of the Association for Consumer Research"sagt die australische Wissenschaftlerin Natalia Zlatevska,die sich ganz der Verhaltensforschung rund um Essgewohnheiten widmet:"Auf einem um die Hälfte im Durchmesser verringerten Teller,aßen die Versuchspersonen im Durchschnitt um ein Drittel kleinere Portionen."Allerdings,so die Einschränkung,funktioniert diese Diät nur,wenn die Person,die die Diät macht,keinem Stress durch Beobachter und Kontrolleure ausgesetzt ist.

Alles klar?Also dann!Morgen geht's los!!!

Sonntag, 17. Januar 2016

Was der Mensch so braucht

Millionäre und alle,die dem Geld nicht die nötige Beachtung
schenken wollen oder müssen-AUFGEPASST-endlich gibt es die einzig
adäquate Verwendung von Papiergeld.
Rohmaterial für das neueste Hygiene Produkt 
"Ein Schweizer Start-up-Unternehmen macht mit einem
besonders teuren Papier von sich reden.110 Schweizer Franken
verlangt "Joseph's Toiletries" für ein dreilagiges Toilettenpapier.
25 Blatt vom feinsten Papier und zwei Flakons mit Hygiene und
Duftflüssigkeiten sollen dem anspruchsvollen Kunden nach
vollbrachtem "Geschäft" das Gefühl von Hygiene und Wohlbehagen
geben.Gedacht ist das elitäre Produkt vornehmlich für Luxushotels,
aber auch für die Reisetasche des Gentlemans oder der Lady."
(So ähnlich fand ich heute eine Zeitungsnotiz in der FAS)

Ich stelle mir die Herstellung und den Vertrieb dieses Papiers so vor: Mehrere Zentner
neuer( evtl.leicht gebrauchter) Banknoten werden sterilisiert und dann in einer
Papiermühle zermahlen.Unter Verwendung von canadischem
Gletscherwasser  wird dann neues Papier hergestellt,das von eigens
geschulten Fachkräften mit feinstem Schmirgelpapier angeraut und
mit einer von Karl Lagerfeld kreierten Duftnote versehen wird.In das
eine Flakon werden 100ml bester französischer Cognac(für die Dame) oder ein
hervorragender Single Malt(für den Herrn) zur Sterilisation des Gesäßes eingefüllt
und in das andere ein Herren- oder Damen Eau de Toilette eines nam-
haften Herstellers."custom prepared",nach Beratung und Empfehlung,
wird dann das Set in einem Chinesischen Seidenkästchen dem Endverbraucher zugeschickt.
Eventuelle Wartezeiten w.g. Lieferschwierigkeiten sind mit handelsüblichem Material zu überbrücken,welches von der Firma "Joseph's Toiletries" ersatzweise,kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Ich wünsche dem Start-up-Unternehmen viel Erfolg und einen baldigen Börsenstuhlgang.  


Freitag, 8. Januar 2016

"Nichtakademische" Kunst im Folkwang Essen


"Der Schatten der Avantgarde"und mit dem Untertitel "Rousseau und die vergessenen Meister" findet im Folkwang-Museum in Essen eine Sonderausstellung statt.Wer meinen Blog verfolgt, wird festgestellt haben,daß mein Interesse gerade den Vergessenen und den zu Unrecht nicht beachteten Künstlern gehört und kann sich denken,dass der Titel dieser Ausstellung mich nach Essen gezogen hat.
Rauchender Mann von Bill Traylor

Ich mache von Vornherein aus meiner Enttäuschung keinen Hehl,denn was ich in Essen sah war (bis auf Rousseau) fürchterlich.
Ich gestehe jedem Menschen das freie Recht zur Selbstverwirklichung zu und ich weiß,dass die museale Kunst doch meist "akademisch" zu sein hat.Auch bin ich mir sicher,dass die Auswahl der Superstars des Kunstbetriebes von einflussreichen Galeristen und Museumskuratoren getroffen wird und werden muß,denn es ist schier unmöglich,alle Künstler,die mit ihren Ideen Leinwände und Bildgründe füllen in gerechter Weise in öffentlichen Galerien und Museen auszustellen,aber die Maler,die die Kuratoren für diese Ausstellung ausgesucht haben ,hätte man besser im Schatten stehen lassen und sie nicht ins Essener Schlaglicht zerren sollen.Wenn jemand fragt:"wie hat dir denn die Ausstellung gefallen?"und die Antwort ist:"Sie war interessant!"dann umschreibt diese Antwort meist höflich die Wirklichkeit.Ich fand,dass die meisten dieser hier gezeigten Gemälde es noch nicht einmal handwerklich rechtfertigen,dass man diese Hobbykünstler "Meister" nennen kann.Sollte es sich bei diesen ausgestelltenBildern allerdings darum handeln,dass hier Menschen durch künstlerische Beschäftigung irgend eine Psychose abarbeiten wollten,dann hätte man der Ausstellung ein anderes Thema geben müssen,vielleicht eines,in dem auch das Wort "Schatten" verwendet werden dürfte.

Ohne Titel vonMartin Ramirez

   Wir haben uns jedenfalls noch ausgiebig die Ständige Ausstellung des Folkwang-Museums angesehen und gingen dann doch noch einigermaßen zufrieden nach Hause.
Am Wochenende ist die Ausstellung zu Ende und wer sie dennoch sehen möchte,dem sei gesagt,dass der Winter mit Schnee und Glatteis droht und daß das Rote Kreuz und der ADAC alle warmen Decken schon nach Berlin gebracht hat,wo der Frost schon länger wütet.

Sonntag, 3. Januar 2016

Die Feier geht weiter!

Nach Nikolaus,Weihnachten und Neujahr meint so mancher,das Fest wäre vorbei und es gäbe nichts mehr zu feiern.Von diesem Irrtum möchte ich diese Menschen befreien!Es gibt jeden Tag etwas zu feiern.

Der dritte Januar ist der Tag des STOLLENWERFENS.

Weltweit,aber vor allem in den USA wirft man am 3.Januar den bis dahin hart und ungenießbar  gewordenen Früchtekuchen(Stollen) weg.Auf Grund der gehärteten Masse des Stollens,sollte aber auf keinen Fall auf lebende Personen oder Tiere geworfen werden,da hierbei Verletzungen entstehen könnten.Weite Felder eignen sich besonders,um ein Stollenwerfen mit Freunden und Bekannten zu veranstalten.Seit 1995 wird in Manitou Springs im US-Amerikanischen Bundesstaat Colorado der sogenannte "Great Fruitcake Toss" veranstaltet,zu dem jährlich aus aller Welt 500 Personen anreisen,um sich im Werfen des Kuchens zu messen.Es handelt sich um die weltweit größte Veranstaltung dieser Art an diesem Tag.Geworfen wird nicht nur per Hand und Muskelkraft,sondern auch mit Schleudern und Wurfmaschinen.Der Veranstalter legt allerdings größten Wert darauf,dass alle geworfenen oder verschossenen Früchtekuchen biologisch abbaubar sein sollen.Kunststoffverpackungen müssen vorher entfernt und gesondert entsorgt werden!!!

Morgen,am 4. Januar feiert man den TRIVIA-Tag.Das ist der Tag der belanglosen Information,die durchaus blödsinnig und unwissenschaftlich auf jeden Fall aber kurios rein darf.

Die Feier geht weiter!

Samstag, 2. Januar 2016

Zum Neuen Jahr-Erweiterung meines Fuhrparks -5-

Ich wünsche Euch allen,die Ihr hier reinschaut ein glückliches,Neues Jahr.
Bleibt Gesund und schaut auch weiterhin ab und zu mal rein!

Maximilian und ich grüßen und wünschen alles Gute.

Nachweihnachtliche Betrachtung meines Fuhrparks

Was schenkt man einem,von dem man glaubt,dass er schon alles 
hätte?Natürlich Modellautos von VW-Bussen.
So auch in meinem Fall.Meine Auto-
Sammlung hat sich über Weih-
nachten um weitere zwei
Modelle vergrößert.
Langsam wird 
die Kom-
mode 
zu
k
l
e
i
n.