Horst und Ede
(Seehofer und Steuber)
Prolog
Ach wie oft muss man von bösen
Buben hören oder lesen.
Leider.leider auch von diesen,
welche Horst und Edmund hießen.
Beide ließen gern in Bayern
Als Märchenkönige sich feiern.
Doch ihr Sinn stand nach Berlin,
Aber keiner ließ sie hin.
Darum war'n sie jetzt vereint
Und Frau Merkel war ihr Feind.
Tief sitzt die Wut in Ihrem Herz,
Drum woll'n sie machen einen Scherz.
1.Streich
Jeder Mensch liebt die Musik,
Denn sie ist ein großes Glück.
Hört man Wagners Opernchor,
Kommt's dir wie im Himmel vor.
Zu Siegfried und zu Lohengrin
Fährt man gerne jährlich hin.
Horst und Ede wissen das
Und sie machen sich den Spaß,
Locken mit 'nem Freibillet
Angela aus dem Ferienbett,
Zum Opernfeste nach Bayreuth,
Damit an Wagner sie sich freut.
Doch um zu machen ihren Witz,
Sägen sie an ihrem Sitz
Es nähert sich die Kanzlerin,
Hat im Ohr schon Lohengrin.
Auf dem Stuhl im Opernhaus
Will sie die Oper sitzen aus.
Horst und Ede voller Tücke
Sägten am Stuhlbein eine Lücke
Und als Angela setzt sich sacht,
Ist des Sitzes Bein gekracht.
Die Dame stürz auf das Parkett,
Horst und Ede helfen nett.
Angela ahnt den Betrug.
Doch ihr Gesäß ist breit genug.
Auch diese Krise sitzt sie aus
Und fährt dann wohlgemut nach Haus'.
Dieses war der erste Streich
.....
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