Freitag, 5. Dezember 2014

Aluminium in der Brezel

Alubrezel
(SZ 5.12.2014, Aluminium in der Brezel)



Jetzt sägt man am Podest einer der Lieblingsspeisen des süddeutschen Menschen,der Brezel.Am Besten säge man  gleich an der Brezel selbst.Man beachte jedoch,dass dazu eine Metallsäge nötig ist.Alle anderen Sägen wären untauglich,denn sie würden stumpf werden.Die Brezel ist nämlich aus Aluminium.Noch nicht ganz,aber fast.Beim Backen dringen aus den Backblechen Aluminiumteile in die Brezel und machen sie hart,so,dass man sich die Zähne an ihr ausbeissen kann.Aber Spass beiseite,das sieht nicht gut aus für die Brezel.Das einzige,wodurch das Gebäckstück noch vor dem Aus zu retten wäre, ist,dass die Flugzeugindustrie sie aufkauft und aus dem Aluminium Flieger baut.In den Mündern mündiger Bürger hat Aluminium nichts zu suchen,findet man es doch schon unter den Achselhöhlen,wo es durch Deodoranten,die Wohlgeruch wochenlang dort ankleben lassen sollen,hingelangt.Der Vorteil,wenn es gesund wäre,Aluminium oral oder über die Haut zu sich zu nehmen, wäre,dass es leichter ist als Blei oder Cadmium.Das sind zwei giftige Schwermetalle,die sich bereits in vielen Nahrungsmitteln befinden.Deren Ersatz durch das Leichtmetall Aluminium könnte vielleicht so manche Diät ersetzen???(Man beachte auch meinen Hinweis im Post über die Neubemessung des Ur-Kilos)
Nur ein Tip zum Verfahren:Aluminium wird in der Regel geschmolzen,gewalzt und dann vernietet.Verbacken(Bäcker aufgepasst) wird der moderne Kohlenfaserstoff,der das Aluminium als Leichtbaumaterial in vielen technischen Geräten bereits abgelöst hat.Wird es  also in Zukunft die Kohlenfaserbrezel geben? Ich bin gespannt,ob ich das noch erleben darf.
(Man könnte das ja alles für einen Witz halten,aber leider ist immer etwas Wahres dran.Leider!!!)

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