Sonntag, 2. Februar 2014

Macht der Daten

In der Wochenendausgabe der Süddeutschen wird ein Artikel von einem Herrn Stefan Plöchinger veröffentlicht,der sich zum 10 jährigen Bestehen von Facebook äussert.Zur Bildung einer eigenen Meinung zu dieser Plattform,halte ich es für gut und wichtig,sich mit diesen Ausführungen kritisch zu befassen.Es ist sicherlich so,das der Uninformierte das Netz und seine Plattformen immer noch nutzt,als ob seine Grundrechte auf Meinungs- und Mitteilungsfreiheit überall und immer geschützt seien und als ob soziale Netze nur und immer der persönlichen Mitteilungsfreude dienten.Auf der anderen Seite,auf der Empfängerseite,sitzen und lesen nicht nur Freunde,die du mit deinen Offenbarungen und mit deinem Geschwätz amüsierst.Dort lesen Organisationen mit,die in der Lage sind,aus den Informationen,die sie von dir bekommen,Rückschlüsse zu ziehen,die in Geld und Macht umgewandelt werden. Achte zum Beispiel mal auf die Werbeleiste rechts bei Facebook wie die sich im Laufe deiner Mitgliedschaft verändert und wie diese Veränderungen im Zusammenhang mit deinen Posts stehen.Manchmal habe ich auch den Verdacht,das sich diese Leiste auch mit den Inhalten verändert, die   ich bei Google suche?!
Solche und ähnliche Hinweise,die ich bekomme dienen natürlich dazu,dass ich meinen Verfolgungswahn pflege und dann vielleicht meine Mitgliedschaft bei Facebook quittiere.Die Hinweise dazu werden im oben genannten Artikel gegeben und der Autor ruft geradezu dazu auf.Doch soweit bin ich noch nicht.Ich habe keine 1276 Freunde ,denen ich mein Herz ausschütte und ich habe meine Seele noch nicht an das Internet verkauft.Ich habe sie aber schon verspürt,die Macht der Suchmaschinen und die Konsequenzen,die sich aus unbotmäßiger Berichtersattung ergeben können,denn selbst bei so einem unbedeutenden Blog wie dem meinen lesen "Große Brüder" mit und versuchen Einfluss zu nehmen.
(SZ Nr. 26 vom 1./2. Februar 20014 Wochenende)
Mein Protest gegen den Winter:


Tanzende Blumen

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