Manchmal wundert man sich,warum wurde wieder so viel Papier verschwendet,weil überhaupt nichts verwertbares für den kritischen Zeitungsleser im Blättchen zu finden war.Und dann gibt es wieder Tage, da weiß man gar nicht,wo man mit dem Zitieren beginnen könnte.So auch heute.Die Zeitung ist wegen eines Streiks so dünn,wie selten ,aber ich muß mir Mühe geben,nicht die meisten Artikel hervorzuheben.Es hat den Anschein,daß heute nur die mittelmäßigen und schlechten Journalisten streiken und ich hab den Wunsch,daß die Zeitung jeden Tag so dünn ,informativ und anregend sein soll.Das würde dann für die,die heute streiken bedeuten,daß auf ihre Mitwirkung in Zukunft verzichtet werden kann.DOCH NUN ZUR SACHE:
Auf meinen Reisen durch Europa ist es mir immer wieder ein Bedürfnis,Museen jedweder Art zu besuchen.Viele Touristen sind auf dem gleichen Tripp.Meistens erkundige ich mich beim Eintritt in den Musentempel,ob das Fotografieren hier erlaubt ist und freue mich, wenn es so ist,denn es gib immer wieder eine Überraschung,ein Bild oder eine Statue,die ich vorherw noch nie gesehen hatte und womit ich mich über den Museumsbesuch hinaus noch beschäftigen möchte.In diesem Punkt ticken viele Mittouristen jedoch ein wenig anders.Sie möchten die Menschheit wissen lassen,daß sie persönlich und selber, zum Beispiel die MonaLisa,besucht und gesehen haben und so ist dann notwendiger Weise ein Selfie nötig,das dann auf allen sozialen Netzwerken gesehen werden kann.Zu diesem Zweck hat uns der liebe Gott den Selfiestock geschaffen,aber es ist auch möglich,daß eine andere Person die Kamera oder das Smartphone bedient.Diese Unternehmen sind jedoch nicht ungefährlich und manchmal sogar schädlich,denn bei der Suche nach dem passenden Standort vor dem Motiv,geht man oft blind und ungeschickt vor und beschädigt sich selbst,seine Mitmenschen oder aber die Kunstobjekte.Abschreckende Beispiele werden aus den Uffizien in Florenz berichtet ,wo ein Mann bei der Suche nach dem idealen Standpunkt über einen Sockel stürzte und in das mit ihm zu fotografierende Bild fiel und so die Kostbarkeit aus dem 15.Jahrhundert schwer beschädigte.Ein anderer Fall wird geschildert,von einer Person,die sich zum Fotografiertwerden auf einen kostbaren Stuhl der Ausstellung gesetzt hatte und dieser unter der Last zerbrach und die Person auf dem Museumsboden landete.Fälle,wie diese scheinen nicht selten zu sein.So denkt man in einigen Museen über den Schutz der ausgestellten Objekte nach z.B.indem man Gitter oder Plastikscheiben davor stellt.Nicht ganz abwegig erscheint mir der Gedanke,daß nur noch Fotos oder Zweitanfertigungen von den Bildern und Gegenständen in den Ausstellungen gezeigt werden und die Originale im Depot verbleiben oder an den Meistbietenden verkauft oder versteigert werden.Auch könnte man die Museen schließen und im WWW Rundgänge durch alle Einrichtungen anbieten mit der Möglichkeit AI generierte Selfies vor jedem gewünschten Objekt herunter zu laden.

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