Donnerstag, 7. September 2023

Der Römerschatz

 Vielleicht,wenn mein Vater Römer gewesen wäre,hätte ich mich für den Beruf des Archäologen erwärmen können,zumal ich als Schüler in den Ferien öfters an Ausgrabungen teilgenommen habe.Doch Vati war Zahnarzt und so kam es,daß ich es auch wurde.Aber meine Begeisterung für alles,was da  seit Jahrhunderten unter der Erde verborgen war ,hat niemals nachgelassen.


Vor etwa 2000 Jahren ging eine Grenze quer durch das heutige Bayern.Von der Mündung der Altmühl in die Donau bis zur Mündung der Mosel in den Rhein zog sich der Limes,die römische Grenzbefestigung. durch das Land und sollte das Imperium vor den Germanen schützen.Noch heute kann man an einigen Stellen Erdwälle und Gruben in der Landschaft sehen,die von diesem Grenzwall übrig geblieben sind und in deren Nähe Archäologen Kastelle,Ampitheater,Thermen,Badehäuser und vieles mehr von der Römerzeit ausgegraben haben.

Bei Weißenburg in Bayern fanden die Forscher ein großes Römerlager mit Tempelanlagen.In der Nähe dieser Anlage entdeckte ein Hobbyarchäologe einen verborgenen Schatz,den wohl der letzte Priester dieses Tempels vor den räuberischen Germanen in Sicherheit gebracht zu haben scheint.Das war wohl die Ausstattung des Tempels.Götterstatuetten aus Bronze und Votivtafeln aus Silber.Der Schatz war so bedeutend,daß eigens dafür ein Museum eingerichtet worden ist.Der Umweg nach oder der Stopp in Weißenburg lohnt sich auf jeden Fall,nicht nur für Römer-Interessierte.







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