Donnerstag, 28. September 2023

Spätsommer = Frühherbst

 


Astern und Dahlien sind die Hauptdarsteller der Beete im Garten frühherbstlichen Botanischen Garten in München.Während sich die Menschenmassen auf dem Oktoberfest tummeln,sind die anderen Attraktionen der Stadt verwaist.An einem sonnigen Tag ,wie es heute einer ist, können wir in völliger Ruhe den beginnenden Herbst genießen.Die Blume tun ihr Bestes,um uns zu erfreuen und wir lassen sie gewähren.Im Café können wir uns den Platz aussuchen,wir werden sofort und freundlichst bedient.Es wäre ein Fehler gewesen,heute nicht in den Botanischen Garten gegangen zu sein.Die Bilder sprechen für sich und es bedarf keines Kommentars.









Samstag, 23. September 2023

Abgetaucht

 


Dinner plate jellyfish
Ab 1500m Tiefe
 

Der Mensch hat den Mond erforscht und Karten des Trabanten von vorne und von hinten gemacht.Jeder noch so kleine Krater und jede noch so öde Fläche des Himmelskörpers bekam einen Namen und es gibt sicherlich schon die Absicht der Forscher,Stationen auf dem Mond einzurichten,von denen aus man seine Oberfläche und die Materie aus der er besteht noch besser analysieren kann.Das Gleiche soll wohl bald mit dem Mars und später auch mit anderen Planeten geschehen.Pläne scheinen zu existieren.Doch warum als Forscher in die Ferne schweifen,wenn das Unentdeckte doch so nahe liegt?Die Oberfläche unserer Erde besteht zu 70% aus dem Wasser der Ozeane.Nur 25% der Meeresböden wurde bisher erforscht und kartografiert.Das heißt,wir kennen unseren eigenen Planeten noch nicht einmal zur Hälfte.Das soll nun anders werden.Ich bin schon mal abgetaucht und habe die Tiefseefauna und Flora erkundet und hab mal ein paar Skizzen und Zeichnungen mitgebracht,die ich hier in nächster Zeit vorstellen möchte.

                         
                          Wickelwurm ab 2500m Tiefe


                  Tiefseekürbis aus dem Halloweenozean 

In der Tiefe der Ozeane ist es stockdunkel und Farben kann nur der sehen,der das Licht mitbringt!


Mittwoch, 13. September 2023

Eine Besonderheit

 Das Museum der Pinsel-und Bürstenmacher


Auf einer Radtour durch das Frankenland kamen wir auch nach Bechhofen,einer kleinen Stadt in Mittelfranken.Will man den Menschen hier glauben,so wurde hier der Pinsel erfunden.Diese Behauptung würde natürlich sofort die Chinesen auf den Plan rufen,denn nach chinesischer Auffassung gibt es nichts,was nicht von Chinesen erfunden wurde -also alles.Im Zweifelsfall gibt es sogar einen chinesischen Pinselgott oder einen vorgeschichtlichen Gelben Kaiser der den Menschen den Pinsel auf die Welt gebracht und ihnen den Gebrauch gelehrt hat.So ist das nun einmal,Punkt!!!                                                                                   

Wie dem auch immer sei,jedenfalls gibt es in Bechhofen ein einmaliges Pinselmuseum,das dem Pinseliteressierten die ganze Geschichte des Pinsels erzählt und auch die der Verwandten des Pinsels,nämlich der Bürste.So viele Binsel und Pürsten habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen.Das Museum ist lehrreich aufgebaut und es wird die Herstellung der Objekte vom Tierhaar und der Kokosfaser bis zum fertigen Gebrauchsteil gezeigt.Dadurch lernt man zu verstehen,daß ein guter Pinsel seinen Preis wert sein kann,wenn er ordentlich gemacht ist.Natürlich werden auch Pinsel,Bürsten und Besen aus der ganzen Welt gezeigt- auch chinesische (so)





 



Donnerstag, 7. September 2023

Der Römerschatz

 Vielleicht,wenn mein Vater Römer gewesen wäre,hätte ich mich für den Beruf des Archäologen erwärmen können,zumal ich als Schüler in den Ferien öfters an Ausgrabungen teilgenommen habe.Doch Vati war Zahnarzt und so kam es,daß ich es auch wurde.Aber meine Begeisterung für alles,was da  seit Jahrhunderten unter der Erde verborgen war ,hat niemals nachgelassen.


Vor etwa 2000 Jahren ging eine Grenze quer durch das heutige Bayern.Von der Mündung der Altmühl in die Donau bis zur Mündung der Mosel in den Rhein zog sich der Limes,die römische Grenzbefestigung. durch das Land und sollte das Imperium vor den Germanen schützen.Noch heute kann man an einigen Stellen Erdwälle und Gruben in der Landschaft sehen,die von diesem Grenzwall übrig geblieben sind und in deren Nähe Archäologen Kastelle,Ampitheater,Thermen,Badehäuser und vieles mehr von der Römerzeit ausgegraben haben.

Bei Weißenburg in Bayern fanden die Forscher ein großes Römerlager mit Tempelanlagen.In der Nähe dieser Anlage entdeckte ein Hobbyarchäologe einen verborgenen Schatz,den wohl der letzte Priester dieses Tempels vor den räuberischen Germanen in Sicherheit gebracht zu haben scheint.Das war wohl die Ausstattung des Tempels.Götterstatuetten aus Bronze und Votivtafeln aus Silber.Der Schatz war so bedeutend,daß eigens dafür ein Museum eingerichtet worden ist.Der Umweg nach oder der Stopp in Weißenburg lohnt sich auf jeden Fall,nicht nur für Römer-Interessierte.







Freitag, 1. September 2023

Sprechende Blumen

 Ich lass sie reden und sage nix ,das Wort haben die Blumen.







Wer hat‘s verstanden?Es war doch nicht so schwer!