Wenn jemand seine Wartezeit zwischen den Impfungen-wie ich-
im Bastelkeller verbringt und von Zeit zu Zeit warten muß,
bis der Kleber trocken ist,dann kann es schon vorkommen,
daß er auf so absurde Gedanken kommt wie:Aufräumen.
Dabei passiert es dann.Dinge tauchen auf ,die -längst vergessen-
in irgendeiner Schublade seit 30-40 Jahren in Vergessenheit
geraten sind und ihrer Vollendung harren.
So habe ich vorgestern oben auf dem Schrank,in der hintersten Ecke
zwei Kisten wieder entdeckt,in denen die schwierigsten Aufgaben
auf mich warteten.Ich kann mich kaum mehr erinnern,wann ich
damit angefangen hatte,das Modellauto von Pocher zusammen zu setzen.
Scheinbar bin ich damals gescheitert und habe den Karton ins
Abseits gestellt und verdrängt.Aber jetzt,wo ich Geduld gelernt und
viel Zeit habe,stelle ich mich den Problemen und nehme die
Herausforderung an.Ich werde dieses Automodell fertig zusammenbauen
-ohne wenn und aber.
Von vorne sieht es ja schon ganz gut aus
aber von der Seite kann man die Probleme schon ahnen
von oben betrachtet könnte man denken,das wird nix
und von hinten betrachtet, erfasst mich die pure Verzweiflung.
Das muß wohl so um 1980 gewesen sein,als ich mich mit solchen
Aufbauarbeiten beschäftigt habe.Ein paar Motorräder hatte ich schon
fertig.An denen hat allerdings der Zahn der Zeit bereits genagt,denn
der Karton fand sich unter dem mit dem Auto.
Also-frisch an's Werk.Ich hoffe,bald Ergebnisse zeigen zu können.





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