Dienstag, 13. Oktober 2015

Von der Höhlenwand (3) Warlimpirrnga Tjapaltjarri


Ein australischer Eingeborener erzählt mit seiner Kunst die Mythen seines Stammes auf sehr abstrakte Art und Weise.


Nachdem sein Volk,die Pintupi,als einer der letzten Nomadenstämme Australiens,in den 50 ger Jahren des letzten Jahrhunderts gezwungen wurde,sesshaft zu werden,hat sich Warlimpirrnga Tjapaltjarri entschlossen,mit Öl auf Canvas,die Geschichten seines Stammes zu erzählen.Der Künstler ist eine führende Persönlichkeit in der "Desert Painting"Bewegung.Er hat seit 1984 traditionelle Designs,die schon seine Vorfahren auf Felswände,auf Holzpaneele oder als Bemalung ihrer Körper aufbrachten,mit Acryl und Öl auf Leinwände übertragen und so die Kunstszene,nicht nur Australiens in Erstaunen versetzt.Ausstellungen in Australien und Amerika (USA) hatten großen Erfolg.
Viele kleine Punkte werden in parallelen Linien angeordnet,die in ihrer Vollendung ein oszillierendes,vibrierendes Gebilde entstehen lassen.Der Künstler interpretiert sein Schaffen:Es seien die Lieder und die Geschichten seines Volkes,welches seit Ewigkeiten in der australischen Wüste umherwandert.Als Schamane und Anführer seines Stammes ist er allerdings nicht bereit,heilige oder magische Symbole und Zeichen für seine Kunst zu verwenden.
In Deutschland waren die Bilder des Herrn Tjapaltjarri bei der Dokumenta 2012 in Kassel zu sehen.
Für mich spannt sich hier der Bogen von der Höhlenwand zu den modernen Galerien New Yorks.



Wenn du den Namen des Künstlers als Suchbegriff 
eingibst,dann kannst du bessere Fotos seiner Bilder
betrachten. Mach mal!!!
Warlimpirrnga Tjapaltjarri


<<<<ich lass mich ja gern mal inspirieren-


Hier erzähle ich meine eigene Geschichte,die nicht ganz so parallel und geordnet verläuft.

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