„ Leave nothing but footprints,take nothing but memories“
Diesem Motto fühlen sich ,wie es scheint nicht viele ,vielleicht sogar immer weniger Menschen,die alsTouristen durch die Länder ziehen,verpflichtet.Der Wunsch,sich etwas“Bleibendes“als Erinnerung an den Urlaub mit nach Hause zu nehmen macht vor nichts halt.Kein Objekt scheint zu groß oder zu schwer,als daß es nicht in die Reisetasche oder den Kofferraum des Autos passen könnte.
So wurde kürzlich ein deutscher Autotourist,bevor er das Land der Griechen verlassen wollte,dabei erwischt,eine veritable Mamorsäule entführen zu wollen.Sein Auto hatte einen etwas überladenen Eindruck gemacht und das rief den Zoll dazu auf,einzuschreiten.Die Säule wurde konfisziert und der Autofahrer festgenommen,denn es ist komischerweise in Griechenland nicht gestattet,Altertümer oder Ruinenreste den antiken Landschaften zu entnehmen und sie mitzunehmen.Wäre es anders,so würden die Athener wohl eines Morgens aufwachen und die Akropolis wäre verschwunden.
Im frühen Neunzehnten Jahrhundert war es wohl gute Sitte,daß der adelige Reisende von seiner „grand tour“den einen oder anderen Tempel oder eine schöne Venus als Beweis seines guten Geschmacks mit nach Haus brachte.Die Museen in England,Frankreich und Deutschland sind voll davon.Doch gibt es heute die eine oder andere Rückforderung aus den beraubten Ländern,denn auch damals ging es mit der Reiseandenkensammlung nicht immer mit rechten Dingen zu.
Begnügen wir uns doch damit,die Wunder der Antike als Kühlschrankmagneten oder als Säulen-Pfeffer- und-Salzstreuer mit zu nehmen ,sie passen als Originale einfach nicht zu den Plastikzwergen in unseren Gärten!









