Montag, 30. Januar 2023

Melodie des Monats (1)



 Heute mach ich eine neue Reihe auf,die unter anderer Überschrift früher schon mal angesagt war. In Posts von 2014 und 2015 habe ich schon mal Melodien und Lieder aus Irland,England Schottland und Amerika vorgestellt.Das ist jedoch schon lange her und man kann die alten Posts mal wieder aufrufen,wenn es interessiert.

Vor vielen Jahren habe ich mal mit drei anderen „Musikanten"regelmäßig Lieder gespielt und gesungen.Leider ist dieses Projekt wegen Umzugs zweier Beteiligter beendet worden und ich fand keine Ersatzleute.Alleine singen ist zwar auch schön ,es klingt nur nicht so gut und man kann sich nicht so gut hinter dem „Geklimper“der anderen verstecken.Alles,was dabei falsch oder schlecht läuft hat man selber zu verantworten.Doch sei es nun das Malen,dasZeichnen oder das Singen,da habe ich keine Scheu,meine Unzulänglichkeiten zu offenbaren.Wem es nicht gefällt muß es ja nicht anhören und wem es gefällt,der kann es ruhig auch mal in einem Kommentar erwähnen.

Das Lied von Heute stammt aus Amerika und ist ein sogenannter Hobo-Song,den ich von Woody Guthrie zum ersten Mal gehört habe.Das Lied heißt"Danville Girl" und ich denke es ist so in den 40ger oder 50ziger Jahren entstanden.Woody Guthrie war der Urvater der Folksong-Bewegung und viele der späteren Heroen ,zB Bob Dylan,haben sich ihn als Vorbild genommen.


Wie gesagt,es ist ein Hobo-Song,demnach stimmlich und technisch eher auf der Durchreise.
Hobos,das sind die arbeitslosen Menschen,die in den Depressionsjahren in den USA
ohne festen Wohnsitz waren,.Als blinde Passagiere fuhren sie auf Güterzügen von Stadt zu Stadt auf der Suche nach Arbeit und auf der Suche nach dem amerikanischen Versprechen auf Glück.
Hobo bedeutet entweder Landstreicher,Penner oder Wanderarbeiter. 





Montag, 16. Januar 2023

Making of a stamp


Am


 Am 22.1.2023 beginnt das chinesische Neue Jahr und wie jedes Mal schnitze ich mir den passenden Stempel.Dieses Jahr ist das Hasenjahr dran und deswegen gehört der Hase auf den Stein.Zuerst wird der Stempelstein auf der Druckseite glattgeschliffen und das Motiv vom letzten Jahr entfernt.Dann zeichne ich das neue Druckbild auf die Fläche und kratze dann alles Überflüssige mit dem Messer weg.Es bleibt die Jahreszahl und der Hase stehen und das Ergebnis wird dann sogleich ausgedruckt.


So sieht so ein Stempelstein aus.




Dienstag, 10. Januar 2023

Kriegswinter

 Alle reden von Krise,Energieknappheit und Krieg.Irgend einer von da oben meinte wohl,reden reicht nicht und hat veranlasst,daß über Weihnachten bis ins Neue Jahr hinein unsere Heizung kaputt ist.So sitze ich nun, in wärmende Decken gewickelt,mit klammen Händen und dampfendem Atem im Wohnzimmer und warte darauf,daß der Monteur erscheint.Der war zwar schon ein paar mal da,ging aber jedesmal unverrichteter Dinge wieder weg und vertröstete uns auf sein nächstes Erscheinen.Nun gut,die Zehen sind noch dran aber so realistisch muss es einem ja nicht nahegebracht werden,wie sich das im Winterfeldzug so anfühlt.Erinnerungen an die „Gute alte Zeit“ werden wach,als in den 50 ziger Jahren im Winter die Wärmflaschen morgens eisgefüllt vor den Betten lagen,der Oma das Gebiß im Wasserglas eingefroren war und die Wölfe hungrig und heulend ums Haus gelaufen waren.Doch…Achtung … es klingelt an der Tür … der Mann im Blaumann ist wieder da und die Hoffnung ist zurück…eine warme Dusche … vielleicht noch vor dem Schlafengehen.





Samstag, 7. Januar 2023

Ausstellungsempfehlung








In Köln gibt es ein kleines,feines Museum für Ostasiatische Kunst.Das besuche ich nun schon seit einiger Zeit regelmäßig und bin jedesmal ganz begeistert-sowohl von den Sonderausstellungen als auch von den ständigen Exponaten.Zur Zeit gibt es die Schau „Horizonte“ ,die Werke von fünf Künstlern zeigt,die aus verschiedenen Ländern stammen.Das Gezeigte ist ein Mix aus Moderne,Tradition,Phantastischer Plastik und Individueller Installation.Es ist keine, den Betrachter erschlagende Werkschau,sondern eine Appetit anregende Austellung,die Freude macht.Am Anfang sind da Terrakotten und Bronzefiguren ,die eine ganz und gar eigenen Sprache sprechen.Dann folgt ein Raum mit weißen Bildern ,die bei längerer Betrachtung ihre Geheimnisse preis geben.Bildrollen nach Chinesischer Tradition mit „naiv-modernen“Inhalten folgen.Dann eine farbenfrohe Installation,die Lust auf mehr macht,was man von der Künstlerin erfahren möchte.Eine stimmige Fotoschau leitet den Besucher in die ständige Ausstellung ,die Exponate von der früheren Chinesischen Geschichte bis zur Jetztzeit zeigt.
Alles in allem ein Besuch,der sich gelohnt hat.