19.8.2017
Es gab da mal so einen coolen Pazifistenspruch:"Stell dir vor,es ist Krieg
und keiner geht hin"Dieser Spruch ließe sich heute umkehren und man
kann sagen:"Es ist überall Krieg,alle gehen hin und keiner will es wahrhaben."
Inzwischen gibt es kaum ein Land der Welt mehr,in dem Terroristen
Menschenleben zerstört haben und in vielen Ländern gehören Kriegshandlungen
zu täglichem Erleben.Die Kriegserlebnisse und die Auswirkung von
Misswirtschaft und Ausbeutung sind die Ursachen von Vertreibung
und Flucht vieler Menschen.
Da fällt mir eine Randnotiz in der heutigen Zeitung auf,an einem Tag,
an dem der Terror in Barcelona wieder erbarmungslos zugeschlagen hat:
SZ am 19.8.2017
Der weltweit bekannte Elefantenschützer
Wayne Potter ist in Tansania erschossen worden.
Das meldet der "Guardian".Der 51-jährige saß
am Mittwochabend in einem Taxi,das ihn vom
Flughafen in Daressalam zu seinem Hotel bringen
sollte,als ein Auto mit zwei Männern ihm den Weg
versperrte.Die Männer öffneten die Taxitüre und
erschossen Lotter.Die Polizei hat laut "Guardian"
bereits Untersuchungen eingeleitet.Lotter stand
der Tierschutzorganisation PAMS vor und war
seit dem Beginn seiner Arbeit 2009 in Tansania
mit dem Tod bedroht worden.Lotters Organisation
hatte dazu beigetragen,seit 2012 mehr als 2000
Wilderer zu stellen und zu verurteilen.
Krieg findet weltweit statt und er richtet sich gegen Menschen,Tiere und
Pflanzen.Auslöser des Krieges sind immer wieder Gier nach Geld und Macht.
"Wann wird man je verstehen,wann wird man je verstehen"
(Sag mir,wo die Blumen sind ... )
Heute ,am 12.8. ist der Tag der Elefanten,der Welt-Elefanten-Tag.
Dieser Tag soll erinnern,dass der Elefant sowohl in Asien,als auch
in Afrika eine bedrohte Tierart ist und dass künftige Generationen
dieses Tier nur noch von Bildern und Geschichten aus alter Zeit
kennen werden.
Der Elefant ist zwar geschützt,wird aber wegen seiner großen
Stoßzähne von rücksichtslosen und habgierigen Wilddieben gejagt.
Diese Zähne werden in manchen Ländern zu wertvollen
Schnitzkunstwerken verarbeitet und der Besitz solcher Kunstwerke
zeigt an,wie reich und bedeutend der Besitzer sein möchte.Der
Wunsch nach einem Statussymbol aus Elfenbein vieler reicher
Menschen führt nach und nach zur Ausrottung der Tierart Elefant.
Nach Expertenschätzung werden jährlich etwa 30 000-50 000 Elefanten
getötet und diesem Morden ist nur beizukommen,wenn der Handel
mit Elfenbein weltweit geächtet und verboten wird.
Da gesagt wird,dass das Internet nichts verliert,was einmal hinein-
gestellt wurde,habe ich ein paar Bilder von diesen bedrohten Tieren
gepostet.Ich habe sie alle selbst gemacht,wie man unschwer er-
kennen kann und der eine ist mir zugelaufen.
Im Buddhismus ist der Elefant eines der bekanntesten Symbole.
Er steht für spirituelle Energie,Stärke,Vernunft und Klugheit.